Weiterbildung

Die Universität Duisburg-Essen führt eine Umfrage zum Thema „Beschäftigung in der Weiterbildung“ durch.
Die Umfrage bietet die Möglichkeit, gesicherte Informationen über die Arbeit in der Weiterbildung zu erhalten. Damit das geschieht, müssen viele mitmachen und sich an der Umfrage beteiligen. Nehmt Euch die Zeit und macht mit!
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Viele Akteure, politisch Verantwortliche und eine kaum überschaubare Trägerlandschaft kennzeichnen die Weiterbildung in Deutschland.
Die vom Bund geförderte berufliche Weiterbildung im Rahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik finden sie unter Förderung der beruflichen Weiterbildung.
Die allgemeine und politische Weiterbildung gehört zu den Aufgaben der Bundesländer. Sie ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich ausgestaltet.
Die berufliche Weiterbildung in den Betrieben gehört zum Regelungsbereich der Tarifvertragsparteien.
Die bildungspolitische Debatte um Aufgaben und Zuständigkeiten in der Weiterbildung verfolgen wir unter Lebenslanges Lernen.
Über die Arbeitsbedingungen der großen Zahl von Honorarkräften berichten wir unter Selbstständige in der Weiterbildung.



Gemeinsam für Weiterbildung

(24.07.2020) Die Landesregierung sowie 21 Dachverbände und Organisationen der Weiterbildung am 20. Juli unter dem Titel „GEMEINSAM.FÜR.WEITERBILDUNG“ eine neue Vereinbarung für die Jahre 2021-2025 des Bündnisses für Lebenslanges Lernen unterzeichnet. „Die Vereinbarung bietet den Rahmen, um die Weiterbildung gemeinsam gut für die Zukunft aufzustellen“, so Kultusministerin Eisenmann. Staatsministerin Theresa Schopper betont: „Unser heutiges Weiterbildungswesen lebt von einer Vielzahl an Akteuren. Wir bauen das Erreichte weiter aus.“

Durch die Vereinbarung soll die Zusammenarbeit gestärkt und die wachsende Bedeutung der Weiterbildung sichtbar gemacht werden. So sollen zum Beispiel flächendeckende Strukturen und Beratungsnetzwerke in Baden-Württemberg geschaffen und die Weiterbildungsbeteiligung von Erwachsenen im städtischen wie im ländlichen Raum gestärkt werden.
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Schutzschirme sind nötig, reichen aber nicht aus!

(24.07.2020) 27 Betriebs- und Personalräte fordern gemeinsam mit der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) schnelle finanzielle Hilfe für die Beschäftigten der Erwachsenenbildung. Die Corona-Pandemie wirke als Katalysator und verstärke die ohnehin vorhandene Unterfinanzierung der Branche drastisch. Die Not sei groß: „Es gibt Kurzarbeit, drohende Insolvenzen. Es zeigt sich das Abrutschen von Honorarkräften in ALG II oder Erwerbslosigkeit in großen Umfang. Das gilt es zu verhindern. Jetzt muss schnell und entschlossen reagiert werden“, fordert Landesfachbereichsleiterin Ulrike Schilling.

Die Interessenvertreter*innen, die mehrere tausend Beschäftigte vertreten, fordern das Land Niedersachsen auf, die Finanzhilfe nach dem Erwachsenenbildungsgesetz kurzfristig an die Pandemie anzupassen. Kosten für Hygienekonzepte und Verluste durch weniger Teilnehmende müssten ausgeglichen werden.
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Land Nordrhein-Westfalen unterstützt Weiterbildungseinrichtungen zur Bewältigung der Corona-Krise

(21.07.2020) Das Land Nordrhein-Westfalen stellt Weiterbildungseinrichtungen, die nach dem Weiterbildungsgesetz anerkannt sind, insgesamt 35 Millionen Euro zur Bewältigung der Corona-Krise zur Verfügung. Das Geld soll dazu dienen, die „Lücke zwischen den notwendigen Fixkosten und den erzielten Einnahmen der Einrichtungen“ zu mindern. Anspruchsberechtigt sind insgesamt 170 Einrichtungen.
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Gute Arbeit — ver.di macht sich für eine staatlich geförderte Bildungsteilzeit stark

(03.07.2020) Die Coronakrise hat gezeigt, welchen Stellenwert die Digitalisierung im Arbeitsalltag bereits hat. Wer in der Lage war, vom heimischen Computer aufs Firmennetzwerk zuzugreifen und sich in Videokonferenzen mit den Teampartner*innen austauschen konnte, erlebte weniger starke Veränderungen der Arbeitsvorgänge. Wichtig ist das Thema Qualifizierung und Weiterbildung im Zusammenhang mit der Digitalisierung. Matthias Lindner vom ver.di-Bereich Innovation und Gute Arbeit hat zu diesem Thema im Projekt TransWork gearbeitet.
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politischbilden.de geht online

(02.07.2020) Der Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten (AdB) hat die digitale Plattform politischbilden.de online gestellt. Die Homepage bietet Material für die politische Jugend- und Erwachsenenbildung. Die Beiträge sind frei verfügbar.

„Thematische Hintergrundbeiträge, vielfältige Methodenbeschreibungen und direkte Kontakte zu politischen Bildner*innen aus verschiedenen Kontexten sind auf politischbilden.de zu finden.“ Das sagen die Initiator*innen über den Inhalt der Homepage.
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Höhere Berufsbildung lohnt sich – in vielfacher Hinsicht!

(29.06.2020) Rund acht Prozent der Beschäftigten haben einen höheren Berufsabschluss. Erworben wird der Abschluss in der Regel über Weiterbildungen nach einer beruflichen Erstausbildung. Eine neue Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) befasst sich mit der Frage, ob sich ein höherer Berufsabschluss – z. B. zur Techniker*in, Fachwirt*in, zum Meister – lohnt.

Nach der Studie lohnt sich die Weiterbildung im Beruf in vielfacher Hinsicht. So erzielen Beschäftigte mit beruflicher Höherqualifizierung „signifikant höhere Einkommen“. Die Wahrscheinlichkeit, erwerblos zu werden, ist mittlerweile sogar geringer als die von Akademiker*innen. Sie üben häufig Tätigkeiten mit Führungsfunktionen aus und haben dabei „Projekt- oder Budgetverantwortung“. 65 Prozent der Absolventen und Absolventinnen einer Fortbildung der Industrie- und Handelskammern erklären, dass sich die berufliche Weiterbildung vorteilhaft auf die weitere berufliche Entwicklung ausgewirkt hat.
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Ausbildungen im Gesundheits-, Sozial- und Erziehungsberufen benötigen einheitliche Standards

(16.06.2020) Ver.di fordert für die Ausbildungen in Gesundheits-, Sozial- und Erziehungsberufen einen gesetzlichen Anspruch auf eine angemessene Vergütung. Außerdem benötigen diese Berufsausbildungen dringend eine Neuaufstellung. Es muss Schluss sein mit der vielfach erheblichen Schlechterstellung in der Ausbildung gegenüber Berufen nach Berufsbildungsgesetz“, sagte Sylvia Bühler, Mitglied im ver.di-Bundesvorstand, anlässlich der am heutigen Montag (15. Juni) stattfindenden öffentlichen Anhörung der Enquete-Kommission.
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Corona-Krise sorgt für digitalen Weiterbildungsschub

(09.06.2020) Das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung am Institut der deutschen Wirtschaft (KOFA) hat im Rahmen des IW-Covid-19-Panels Unternehmen nach ihren Weiterbildungsaktivitäten während der Corona-Krise befragt. Knapp die Hälfte der Unternehmen haben ihr Aktivitäten nicht geändert, knapp ein Viertel hat weniger in Weiterbildung investiert und gut 10 Prozent haben ihre Anstrengungen sogar gesteigert. Das zeigt die neue Studie „Weiterbildung während der Corona-Pandemie“ des KOFA.

Rund ein Drittel der deutschen Unternehmen setzten erfolgreich seit Beginn der Corona-Krise geplante Präsenzseminare teilweise oder sogar vollständig in digitaler Form fort. Entsprechend ist die Nutzung digitaler Lernmethoden im Rahmen der Weiterbildungsaktivitäten in 36 Prozent aller Unternehmen gestiegen.
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Das Arbeit-von-morgen-Gesetz

(09.06.2020) Im Mai wurde das sogenannte ‚Arbeit-von-morgen-Gesetz‘ verabschiedet. Nach einem Jahrzehnt des Wirtschaftswachstums hat die Corona-Krise den an sich robusten Arbeitsmarkt ziemlich durcheinander gewirbelt. Doch schon vor Corona war klar: Umbau und Strukturwandel hin zu einer emissionsarmen und digitalen Wirtschaft führen zu einer Transformation der Arbeitswelt. Dieser Wandel hat massive Konsequenzen für die Anforderungen an die Qualifikationen und Kompetenzen der Beschäftigten. In Folge der Corona-Krise ist zu erwarten, dass Digitalisierungsprozesse und Verschiebungen in der Branchenstruktur noch schneller beschleunigt werden. Unsere Kolleginnen und Kollegen dürfen dabei nicht abgehängt werden.
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Weiterbildung in Gefahr

(29.05.2020) Im Bereich der Weiterbildung herrschte schon vor der Corona-Pandemie enormer Druck. Ein ruinöser Preiswettbewerb unter den rund 3.000 Trägern sowie eine zum Teil unzureichende Finanzierung haben zu Niedriglöhnen, ungesicherter Beschäftigung und Qualitätsverlusten geführt. In der akuten Krise droht dieses System vollends zu kollabieren. Dabei braucht es gerade jetzt und zur Bewältigung der anstehenden Herausforderungen qualitativ hochwertige und auskömmlich finanzierte Weiterbildungsangebote.

Wie soll es weitergehen? Ein neues Flugblatt des Fachbereichs Bildung, Wissenschaft und Forschung gibt einen Zustandsbericht und macht Vorschläge, wie es weitergehen sollte. In der Weiterbildung.
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Berufsbildungsbericht 2020 veröffentlicht

(15.05.2020) Der Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hat im schriftlichen Umlaufverfahren eine Stellungnahme zum vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vorgelegten Entwurf des Berufsbildungsberichts 2020 verabschiedet.

Darin heißt es, dass die Beauftragten der Arbeitgeber, der Arbeitnehmer und der Länder im Hauptausschuss den Berufsbildungsbericht durchaus unterschiedlich beurteilten und Kontroversen sowie Interessensgegensätze bestehen blieben, "aber in besonderen, durch eine globale Pandemie verursachten Krisen-Situationen werden diese hintangestellt". Wichtiger als der Rückblick auf das Ausbildungsjahr 2019 und dessen Bewertung sei es, dazu beizutragen, dass die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Corona-Krise abgefedert und die Rückkehr zu stabilen Verhältnissen erleichtert würden. Ziel sei es, gemeinsam das Übergreifen der Corona-Krise auf den Ausbildungsmarkt zu verhindern beziehungsweise abzumildern.
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