Weiterbildung

Die Universität Duisburg-Essen führt eine Umfrage zum Thema „Beschäftigung in der Weiterbildung“ durch.
Die Umfrage bietet die Möglichkeit, gesicherte Informationen über die Arbeit in der Weiterbildung zu erhalten. Damit das geschieht, müssen viele mitmachen und sich an der Umfrage beteiligen. Nehmt Euch die Zeit und macht mit!
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Viele Akteure, politisch Verantwortliche und eine kaum überschaubare Trägerlandschaft kennzeichnen die Weiterbildung in Deutschland.
Die vom Bund geförderte berufliche Weiterbildung im Rahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik finden sie unter Förderung der beruflichen Weiterbildung.
Die allgemeine und politische Weiterbildung gehört zu den Aufgaben der Bundesländer. Sie ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich ausgestaltet.
Die berufliche Weiterbildung in den Betrieben gehört zum Regelungsbereich der Tarifvertragsparteien.
Die bildungspolitische Debatte um Aufgaben und Zuständigkeiten in der Weiterbildung verfolgen wir unter Lebenslanges Lernen.
Über die Arbeitsbedingungen der großen Zahl von Honorarkräften berichten wir unter Selbstständige in der Weiterbildung.



Gut drei Viertel der Unternehmen sind aktiv in beruflicher Weiterbildung

(21.07.2017) Das Statistische Bundesamt hat die Ergebnisse der Fünften Europäischen Erhebung über die berufliche Weiterbildung für die Bundesrepublik Deutschland veröffentlicht. Danach nutzten 77 Prozent der deutschen Unternehmen Weiterbildungsmaßnahmen zur Qualifizierung ihrer Beschäftigten. Danach ist der Anteil der weiterbildenden Unternehmen gegenüber der vorherigen Erhebung um 4 Prozentpunkte gestiegen, so das Statistische Bundesamt.
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„Beteiligung am Bildungsurlaub erhöhen“

(14.07.2017) In ihrer Sitzung am 21.04.2016 hat die Bremische Bürgerschaft (Landtag) den Antrag der Fraktionen der SPD und Bündnis 90/DIE GRÜNEN „Beteiligung am Bildungsurlaub erhöhen“ vom 21.01.2016 beschlossen. Der Senat hat den Beschluss zur Kenntnis genommen und ihn zur weiteren Veranlassung an die Senatorin für Kinder und Bildung überwiesen.

Inzwischen liegt der Bericht der Senatorin vor. Aufgrund des Berichts sieht der Senat dringenden Bedarf, das Gesetz an zwei Stellen zu ändern. Der Titel soll von „Bildungsurlaub“ in „Bildungszeit“ geändert werden. Der alte Begriff würde mit Freizeitcharakter verbunden, „um den es im Bildungsurlaub nicht geht“. Lernen ist halt eine ernste Angelegenheit! Zudem müsse das Ziel der Bildungsmaßnahme deutlich hervorgehoben werden. Die Teilnehmer*innen sollten nach der Bildungsmaßnahme einen „Zuwachs an Kompetenzen“ erfahren haben, der einen „attraktiven Mehrwert“ darstelle. Sowohl der Antrag wie auch die Teilnahmebescheinigungen sollen zukünftig die zu „erwerbenden Kompetenzen ausweisen“.
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Digitalisierung – Herausforderungen für die Berufsbildung und Weiterbildung

(03.07.2017) Digitalisierung bzw. Arbeit 4.0 wird Auswirkungen darauf haben, wie wir in Zukunft arbeiten wollen und werden. Bildungsprozesse, Voraussetzung für Teilhabe am Arbeitsprozess, sind Veränderungen unterworfen, die in ihrer Gesamtheit noch nicht vollständig erfasst sind. Unstrittig ist jedoch, dass die vermehrten Restrukturierungs- und Innovationsprozesse infolge der Digitalisierung veränderte Aus- und vermehrte Weiterbildung erforderlich machen, insbesondere dann, wenn die Beschäftigten im Sinne guter Arbeit in der digitalisierten Arbeitswelt tätig und innovativ sein wollen.
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Zuständigkeit für Berufliche Bildung gehört ins Bildungsministerium

(24.06.2017) Wenn es um die berufliche Weiterbildung geht, versucht die Wirtschaft gerne, alleine über Inhalte und Teilnahme zu bestimmen. Wir wissen es besser, so lautet der gebetsmühlenartig vorgetragene Glaubenssatz der Wirtschaftsverbände.

Da ist es nur konsequent, wenn die neue schleswig-holsteinische Landesregierung jetzt auch die berufliche Bildung dem Wirtschaftsministerium zuordnet. Berufliche Bildung hat für die Vertreter der Jamaika-Koalition offensichtlich nichts mit Pädagogik und Emanzipation zu tun. Sie ist den Interessen der Wirtschaft untergeordnet. Da ist halt nicht das Bildungsministerium, sondern das Wirtschaftsministerium zuständig.
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Weiterbildungsbarrieren abbauen

(23.05.2017) Der Ausbau von beruflicher Weiterbildung bestimmt derzeit die aktuelle arbeitsmarktpolitische Debatte. Dabei liegt der Fokus auf dem Versicherungssystem sowie auf zukünftigen Heraus-forderungen. Während in der Arbeitslosenversicherung die Bemühungen zum Ausbau von Qualifizierungsmaßnahmen deutlich verstärkt werden, gerät das Hartz-IV-System aus dem Fokus.

Doch gerade hier besteht der größte Handlungsbedarf. Die Förderung von Berufsabschlüssen spielt hier kaum eine Rolle, obwohl rund 85 Prozent der Arbeitslosen ohne Berufsabschluss genau diesem Rechtskreis zugeordnet werden. In 2016 gab es im Jahresdurchschnitt rund 1,1 Mio. Arbeitslose ohne Berufsabschluss im Hartz-IV-System (Bestandszahlen der Arbeitslosenstatistik). Laut Bestandszahlen der Förderstatistik wurden allerdings im Jahresdurchschnitt 2016 nur rd. 15.700 Geringqualifizierte durch eine abschlussbezogene Maßnahme zur Förderung beruflicher Weiterbildung (FbW) gefördert. Insgesamt waren es im Bestand der Förderstatistik im Jahresdurchschnitt 2016 im Hartz-IV-System 26.470 Teilnehmer/innen an abschlussbezogener FbW.

Die aktuelle arbeitsmarktaktuell des DGB weist auf diejenigen hin, die besonders auf Weiterbildung angewiesen sind und zugleich häufig keine Förderung erhalten: Geringqualifizierte, Beschäftigte in prekären und instabilen Arbeitsverhältnissen und vor allem Hilfebedürftige, die auf Hartz IV angewiesen sind. Arbeitsmarktpolitik muss sich neben der Debatte um zukünftige Erfordernisse auch noch mehr den aktuellen Herausforderungen stellen. Es ist eine konsequente Weichenstellung in Richtung Qualifizierungsoffensive nötig.
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Sprachförderung und Integrationsmaßnahmen für Geflüchtete

(04.05.2017) „Die Strategie der Bundesregierung zur Sprachforderung und Integration von Flüchtlingen steht unter dem übergeordneten Ziel, den Menschen, die in Deutschland Schutz gefunden haben und über längere Zeit bleiben werden, so schnell wie möglich das Erlernen der deutschen Sprache zu ermöglichen, sie – je nach ihren Bedürfnissen und Voraussetzungen – in Ausbildung, Studium oder Arbeit zu bringen und sie in die Gesellschaft zu integrieren. Entsprechend gibt es drei grundlegende Integrationsfelder.“

So steht es in einer neuen Broschüre der Bundesregierung. Unter den Oberschriften

Sprachvermittlung
Integration in Ausbildung und Arbeit
Gesellschaftliche Integration


wurden die Maßnahmen auf knapp 60 Seiten zusammengefasst und kurz vorgestellt.
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