Weiterbildung

Die Universität Duisburg-Essen führt eine Umfrage zum Thema „Beschäftigung in der Weiterbildung“ durch.
Die Umfrage bietet die Möglichkeit, gesicherte Informationen über die Arbeit in der Weiterbildung zu erhalten. Damit das geschieht, müssen viele mitmachen und sich an der Umfrage beteiligen. Nehmt Euch die Zeit und macht mit!
mehr...
Viele Akteure, politisch Verantwortliche und eine kaum überschaubare Trägerlandschaft kennzeichnen die Weiterbildung in Deutschland.
Die vom Bund geförderte berufliche Weiterbildung im Rahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik finden sie unter Förderung der beruflichen Weiterbildung.
Die allgemeine und politische Weiterbildung gehört zu den Aufgaben der Bundesländer. Sie ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich ausgestaltet.
Die berufliche Weiterbildung in den Betrieben gehört zum Regelungsbereich der Tarifvertragsparteien.
Die bildungspolitische Debatte um Aufgaben und Zuständigkeiten in der Weiterbildung verfolgen wir unter Lebenslanges Lernen.
Über die Arbeitsbedingungen der großen Zahl von Honorarkräften berichten wir unter Selbstständige in der Weiterbildung.



DGB begrüßt geplante Neuregelungen zur Förderung der beruflichen Weiterbildung.

(11.03.2020) Die Bundesregierung plant ein neues Gesetz zur Förderung der beruflichen Weiterbildung. Der Strukturwandel der Wirtschaft soll durch eine Weiterentwicklung der Ausbildungsförderung unterstützt werden. Ziel sei insbesondere, die Beschäftigten beim Umbau der Wirtschaft zu einer emissionsarmen und digitalen Wirtschaft durch eine Ausweitung der arbeitsmarktpolitischen Förderinstrumente zu unterstützen. Arbeitslosigkeit soll vermieden werden. Dabei sollen Arbeitslose und beschäftigte Erwachsene ohne Berufsabschluss oder einem nicht mehr Berufsabschluss im Strukturwandel nicht zurückgelassen werden. Auch junge Menschen, denen der Übergang in Ausbildung nicht unmittelbar gelingt, sollen durch Verbesserungen in der Ausbildungsförderung gezielter unterstützt werden.

Der DGB begrüßt die Weiterentwicklung des arbeitsmarktpolitischen Instrumentenkastens. „Der Referentenentwurf greift eine Vielzahl von Regelungen auf, für die der DGB sich insbesondere im Rahmen der Nationalen Weiterbildungsstrategie und im Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit stark gemacht hat. Dazu gehören der grundsätzliche Rechtsanspruch auf Förderung einer berufsabschlussbezogenen Weiterbildung für Geringqualifizierte, Anreize zu sozialpartnerschaftlichen Vereinbarungen bei Weiterbildung, die vereinfachte Antragstellung im Rahmen des Qualifizierungschancengesetzes, verbesserte Qualifizierungsmöglichkeiten in einer Transfergesellschaft, eine Verordnungsermächtigung für die Bundesregierung zur Anpassung der Regelungen zum Kurzarbeitergeld, Änderungen der Regelungen zur Maßnahmezulassung sowie die Verbesserungen im Rahmen der Ausbildungsförderung.“ Das schreibt der DGB in einer Stellungnahme zum Referentenentwurf des Gesetzes.
mehr...


Weiterbildungsangebote für Bezieher*innen von Arbeitslosengeld II

(03.03.2020) Das Bundesarbeitsministerium hat jetzt seinen Referentenentwurf für ein Gesetz zur Förderung der beruflichen Weiterbildung im Strukturwandel und zur Weiterentwicklung der Ausbildungsförderung veröffentlicht.

Im Zuge der Nationalen Weiterbildungsstrategie müssen auch Leistungsberechtigte im SGB II gleichberechtigt partizipieren können, um der Verfestigung von Langzeitleistungsbezug und Langzeitarbeitslosigkeit entgegenzuwirken. Hier geht es insbesondere um den nachträglichen Erwerb eines anerkannten Berufsabschlusses.

Damit das gelingt, müssen passgenaue Weiterbildungsangebote für Leistungsbezieher*innen im Bereich des Arbeitslosengeldes II entwickelt und vorgehalten werden. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) hat jetzt eine ausführliche Bewertung der Vorschläge des Bundesarbeitsministeriums vorgelegt.
mehr...


Lebensbegleitende Berufsberatung bei der Bundesagentur für Arbeit

(27.02.2020) Die Bundesregierung hat beschlossen, der Bundesagentur für Arbeit (BA) neue Aufgaben im Bereich der Berufsberatung zuzuweisen. Dabei sollen die Agenturen vor Ort zukünftig in allen Schulformen eine sogenannte „Lebensbegleitende Berufsberatung“ anzubieten. Für das Land Bremen enthält eine Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage „Der Grünen“ wichtige Informationen, in welcher Form und in welchem Umfang diese „Berufsberatung“ stattfinden wird.

„Die Bundesagentur für Arbeit hat nach vorangegangener regionaler Pilotierung angekündigt, ab dem kommenden Jahr das Projekt ‚Lebensbegleitende Berufsberatung‘ in der Fläche umzusetzen. Dies beinhaltet für Schülerinnen und Schüler, für Auszubildende, für Studierende und für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, aber auch für Schulen, Behörden und Unter-nehmen im Land Bremen Neuerungen, auf die sich alle Beteiligten rechtzeitig einstellen können sollten. Deshalb ist für unser Bundesland wichtig, die konkreten Pläne und Umsetzungsschritte der Agentur auf den unterschiedlichen Projektebenen zu kennen und den korrespondierenden Handlungsbedarf für die Landes- und die beiden Kommunalebenen zu identifizieren.“
mehr...


Staatliche Förderung der allgemeinen Weiterbildung in Niedersachsen um zwei Millionen jährlich erhöht

(13.01.2020) Das Land Niedersachsen hat die jährliche Förderung der Träger der allgemeinen und politischen Weiterbildung um jährlich zwei Millionen Euro auf jetzt 47 Millionen Euro aufgestockt. Nach Ansicht des zuständigen Ministers Thümler leisten die 57 Volkshochschulen, 23 Heimvolkshochschulen und sieben Landeseinrichtungen hervorragende Arbeit.

Umgerechnet auf die Einwohnerzahl steigt die Förderung damit jährlich um 25 Cent je Einwohner. Große Sprünge werden die Einrichtungen mit dieser Erhöhung nicht wirklich machen können. Und für ordentliche Honorare der Dozent*innen reicht das Geld auf keinen Fall.
mehr...


Quelle: www.netzwerk-weiterbildung.info
Druckdatum: 04.04.2020