Weiterbildung

Die Universität Duisburg-Essen führt eine Umfrage zum Thema „Beschäftigung in der Weiterbildung“ durch.
Die Umfrage bietet die Möglichkeit, gesicherte Informationen über die Arbeit in der Weiterbildung zu erhalten. Damit das geschieht, müssen viele mitmachen und sich an der Umfrage beteiligen. Nehmt Euch die Zeit und macht mit!
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Viele Akteure, politisch Verantwortliche und eine kaum überschaubare Trägerlandschaft kennzeichnen die Weiterbildung in Deutschland.
Die vom Bund geförderte berufliche Weiterbildung im Rahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik finden sie unter Förderung der beruflichen Weiterbildung.
Die allgemeine und politische Weiterbildung gehört zu den Aufgaben der Bundesländer. Sie ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich ausgestaltet.
Die berufliche Weiterbildung in den Betrieben gehört zum Regelungsbereich der Tarifvertragsparteien.
Die bildungspolitische Debatte um Aufgaben und Zuständigkeiten in der Weiterbildung verfolgen wir unter Lebenslanges Lernen.
Über die Arbeitsbedingungen der großen Zahl von Honorarkräften berichten wir unter Selbstständige in der Weiterbildung.



politischbilden.de geht online

(02.07.2020) Der Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten (AdB) hat die digitale Plattform politischbilden.de online gestellt. Die Homepage bietet Material für die politische Jugend- und Erwachsenenbildung. Die Beiträge sind frei verfügbar.

„Thematische Hintergrundbeiträge, vielfältige Methodenbeschreibungen und direkte Kontakte zu politischen Bildner*innen aus verschiedenen Kontexten sind auf politischbilden.de zu finden.“ Das sagen die Initiator*innen über den Inhalt der Homepage.
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Höhere Berufsbildung lohnt sich – in vielfacher Hinsicht!

(29.06.2020) Rund acht Prozent der Beschäftigten haben einen höheren Berufsabschluss. Erworben wird der Abschluss in der Regel über Weiterbildungen nach einer beruflichen Erstausbildung. Eine neue Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) befasst sich mit der Frage, ob sich ein höherer Berufsabschluss – z. B. zur Techniker*in, Fachwirt*in, zum Meister – lohnt.

Nach der Studie lohnt sich die Weiterbildung im Beruf in vielfacher Hinsicht. So erzielen Beschäftigte mit beruflicher Höherqualifizierung „signifikant höhere Einkommen“. Die Wahrscheinlichkeit, erwerblos zu werden, ist mittlerweile sogar geringer als die von Akademiker*innen. Sie üben häufig Tätigkeiten mit Führungsfunktionen aus und haben dabei „Projekt- oder Budgetverantwortung“. 65 Prozent der Absolventen und Absolventinnen einer Fortbildung der Industrie- und Handelskammern erklären, dass sich die berufliche Weiterbildung vorteilhaft auf die weitere berufliche Entwicklung ausgewirkt hat.
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Ausbildungen im Gesundheits-, Sozial- und Erziehungsberufen benötigen einheitliche Standards

(16.06.2020) Ver.di fordert für die Ausbildungen in Gesundheits-, Sozial- und Erziehungsberufen einen gesetzlichen Anspruch auf eine angemessene Vergütung. Außerdem benötigen diese Berufsausbildungen dringend eine Neuaufstellung. Es muss Schluss sein mit der vielfach erheblichen Schlechterstellung in der Ausbildung gegenüber Berufen nach Berufsbildungsgesetz“, sagte Sylvia Bühler, Mitglied im ver.di-Bundesvorstand, anlässlich der am heutigen Montag (15. Juni) stattfindenden öffentlichen Anhörung der Enquete-Kommission.
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Corona-Krise sorgt für digitalen Weiterbildungsschub

(09.06.2020) Das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung am Institut der deutschen Wirtschaft (KOFA) hat im Rahmen des IW-Covid-19-Panels Unternehmen nach ihren Weiterbildungsaktivitäten während der Corona-Krise befragt. Knapp die Hälfte der Unternehmen haben ihr Aktivitäten nicht geändert, knapp ein Viertel hat weniger in Weiterbildung investiert und gut 10 Prozent haben ihre Anstrengungen sogar gesteigert. Das zeigt die neue Studie „Weiterbildung während der Corona-Pandemie“ des KOFA.

Rund ein Drittel der deutschen Unternehmen setzten erfolgreich seit Beginn der Corona-Krise geplante Präsenzseminare teilweise oder sogar vollständig in digitaler Form fort. Entsprechend ist die Nutzung digitaler Lernmethoden im Rahmen der Weiterbildungsaktivitäten in 36 Prozent aller Unternehmen gestiegen.
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Das Arbeit-von-morgen-Gesetz

(09.06.2020) Im Mai wurde das sogenannte ‚Arbeit-von-morgen-Gesetz‘ verabschiedet. Nach einem Jahrzehnt des Wirtschaftswachstums hat die Corona-Krise den an sich robusten Arbeitsmarkt ziemlich durcheinander gewirbelt. Doch schon vor Corona war klar: Umbau und Strukturwandel hin zu einer emissionsarmen und digitalen Wirtschaft führen zu einer Transformation der Arbeitswelt. Dieser Wandel hat massive Konsequenzen für die Anforderungen an die Qualifikationen und Kompetenzen der Beschäftigten. In Folge der Corona-Krise ist zu erwarten, dass Digitalisierungsprozesse und Verschiebungen in der Branchenstruktur noch schneller beschleunigt werden. Unsere Kolleginnen und Kollegen dürfen dabei nicht abgehängt werden.
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Weiterbildung in Gefahr

(29.05.2020) Im Bereich der Weiterbildung herrschte schon vor der Corona-Pandemie enormer Druck. Ein ruinöser Preiswettbewerb unter den rund 3.000 Trägern sowie eine zum Teil unzureichende Finanzierung haben zu Niedriglöhnen, ungesicherter Beschäftigung und Qualitätsverlusten geführt. In der akuten Krise droht dieses System vollends zu kollabieren. Dabei braucht es gerade jetzt und zur Bewältigung der anstehenden Herausforderungen qualitativ hochwertige und auskömmlich finanzierte Weiterbildungsangebote.

Wie soll es weitergehen? Ein neues Flugblatt des Fachbereichs Bildung, Wissenschaft und Forschung gibt einen Zustandsbericht und macht Vorschläge, wie es weitergehen sollte. In der Weiterbildung.
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Berufsbildungsbericht 2020 veröffentlicht

(15.05.2020) Der Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hat im schriftlichen Umlaufverfahren eine Stellungnahme zum vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vorgelegten Entwurf des Berufsbildungsberichts 2020 verabschiedet.

Darin heißt es, dass die Beauftragten der Arbeitgeber, der Arbeitnehmer und der Länder im Hauptausschuss den Berufsbildungsbericht durchaus unterschiedlich beurteilten und Kontroversen sowie Interessensgegensätze bestehen blieben, "aber in besonderen, durch eine globale Pandemie verursachten Krisen-Situationen werden diese hintangestellt". Wichtiger als der Rückblick auf das Ausbildungsjahr 2019 und dessen Bewertung sei es, dazu beizutragen, dass die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Corona-Krise abgefedert und die Rückkehr zu stabilen Verhältnissen erleichtert würden. Ziel sei es, gemeinsam das Übergreifen der Corona-Krise auf den Ausbildungsmarkt zu verhindern beziehungsweise abzumildern.
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Vielfalt der Förderinstrumente diskutiert

(06.05.2020) Die Enquete-Kommission "Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt" am 4. Mai 2020 in einer öffentlichen Anhörung - online - über Wege in die qualifizierte Erwerbstätigkeit diskutiert. Mehrere Sachverständige aus der Bundesagentur für Arbeit (BA) und dem Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) berichteten über Förderinstrumente für die berufliche Bildung für Jugendliche. So +forderte Frank Neises (BIBB) angesichts von 300 Angeboten eine Vielfalt an bundesweit angebotenen Regelinstrumenten, Programmen von Bund und Ländern sowie solchen in schulischen Bildungsgängen statt vieler Einzelmaßnahmen eine Prozessbegleitung und "Hilfen aus einer Hand".
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Was Erwachsenenbildner*innen in Zeiten von Corona beschäftigt

(04.05.2020) Wie wird es nach Corona mit der Weiterbildung/Erwachsenenbildung weitergehen? Sicher ist, es wird Änderungen geben. Wahrscheinlich wird nicht jede Einrichtung den totalen Stillstand überstehen. Werden wir weiterhin viele selbstständige Dozent*innen haben? Welche veränderte Rolle spielt die Arbeit mit digitalen Medien und Lernangebote ohne Präsenspflicht der Teilnehmenden?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich ein aktueller Blockbeitrag auf der Seite erwachsenbildung.at. Die Verhältnisse in Österreich sind andere als die in Deutschland. Aber sie ähneln sich mehr als das sie als völlig verschieden bezeichnet werden müssten. Die Autor*innen des Beitrags haben Gespräche mit Erwachsenenbildner*innen geführt, die „ein buntes Mosaik aus konkreten Sorgen, digitalen Copingstrategien und Ängsten vor einer ungewissen Zukunft“ offenbaren.
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Corona - Warten auf Soforthilfe – Dozent*innen ohne Einkommen

(02.05.2020) Solo-Selbstständige sind bisher durch alle Raster der Soforthilfen gefallen und bangen weiterhin um ihre Existenzen. „Bei einem sehr großen Teil der Solo-Selbstständigen sind Privates und Berufliches untrennbar miteinander verquickt und das eigene Einkommen eine laufende betriebliche Ausgabe. Insofern erfüllen sie nicht die bestehenden Voraussetzungen für Soforthilfen des Bundes“, sagte unlängst der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke, um noch einmal wie schon zu Beginn der Corona-Krise auf die Notlage der rund 2,2 Millionen Solo-Selbstständigen in Deutschland hinzuweisen.

Bisher ist nur das Land Baden-Württemberg bereit, seinen Solo-Selbstständigen aus Landesmitteln monatlich 1.180 Euro Soforthilfe zu zahlen, erst einmal für die kommenden drei Monate. Die anderen Bundesländer wollen nachziehen, sehen aber noch nicht so recht ein, warum der Bund nicht für das Geld aufkommen sollte. Seit Wochen warten so auch Leipziger Künstler*innen, die wegen Corona keine Auftrittsmöglichkeiten mehr haben, auf Hilfen der Stadt. Ein angekündigtes Programm mit einmaligen Zuschüssen von 1.500 bis 2.000 Euro soll ihr Abrutschen in Hartz IV vermeiden. Nur: Gestartet ist es noch nicht. Mit einem Flashmob am 20. April haben Künstler*innen und unter anderem auch solo-selbstständige Lehrkräfte in der Leipziger Innenstadt wiederholt auf ihre prekäre Situation aufmerksam gemacht.
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Förderung der beruflichen Weiterbildung durch die Bundesagentur für Arbeit hat 2019 zugenommen

(30.04.2020) Von Januar bis Oktober 2019 haben insgesamt rund 282.100 Erwerbstätige eine Maßnahme der beruflichen Weiterbildung begonnen, darunter sind rund 29.600 Eintritte im Rahmen der Beschäftigtenqualifizierung. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht das einer Zunahme von 30.300 Teilnehmer*innen oder gut 12 Prozent. Da gab es insgesamt rund 251.800 Eintritte, darunter rund 27.000 im Rahmen der Beschäftigtenqualifizierung. Das schreibt die Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.
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Förderung der beruflichen Weiterbildung für von der Digitalisierung betroffene Beschäftigte wird verbessert

(29.04.2020) Der Deutsche Bundestag hat am 23. April das Arbeit-von-morgen-Gesetz (Gesetz zur Förderung der beruflichen Weiterbildung im Strukturwandel und zur Weiterentwicklung der Ausbildungsförderung) in 2./3. Lesung beschlossen. Das Gesetz sieht zahlreiche Verbesserungen bei der Förderung der beruflichen Weiterbildung für Beschäftigte und für besonders vom Strukturwandel Betriebe vor.

Die Regelungen treten mit zeitlichen Abständen in Kraft, um der durch die Corona-Krise sehr stark belasteten Bundesagentur für Arbeit den notwendigen Vorlauf für die Umsetzung zu geben.
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13 Millionen Euro für Erwachsenenbildung: Land, öffentliche und freie Träger verlängern Kooperation bis 2025

(21.04.2020) Das Land Hessen hat den zweiten Weiterbildungspakt von 2021 – 2025 mit einem Volumen von knapp 13 Millionen Euro ausgestattet. Mit dem Geld sollen Projekte gefördert werden, die Weiterbildungszugänge erleichtern, Integration, Inklusion, Teilhabe und Chancengerechtigkeit fördern und die Qualität der Angebote durch Fortbildungen der Kursleitenden und der Pädagoginnen und Pädagogen in den Einrichtungen gezielt steigern.

Für die genannten Projektansätze stehen insgesamt 7,5 Millionen Euro zur Verfügung. Die restlichen 5,5 Millionen Euro werden genutzt, um den Fördersatz für Unterrichtsstunden zu erhöhen. „Indem wir den Weiterbildungspakt schon jetzt fortschreiben, geben wir allen beteiligten Trägern und Einrichtungen der Weiterbildung frühestmögliche Planungssicherheit für ihre wichtigen Projekte. Damit sind sie noch besser in der Lage, Antworten zu finden auf die Herausforderungen, die der technologische und gesellschaftliche Wandel an unsere Arbeitswelt stellt,“ so Kultusminister Lorz.
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Rettungsfonds für die Erwachsenenbildung jetzt!

(18.04.2020) Die Heimvolkshochschulen ermöglichen Qualifizierung und politische, persönliche und berufliche Weiterentwicklung durch Workshops und Schulungen an einem Ort zusammen mit Übernachtung und Verpflegung. Durch die Corona-Krise ist der Betrieb in allen niedersächsischen Heimvolkshochschulen zum Erliegen gekommen. Mit drastischen Folgen. Da die Häuser gemeinnützige Träger haben, stehen kaum Rücklagen zur Verfügung, um durch die Krise zu kommen. Ohne staatliche Unterstützung sind viele Häuser akut bedroht und könnten in die Insolvenz getrieben werden.
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Was machen Weiterbildungseinrichtungen, wenn die Teilnehmer*innen nicht anwesend sein dürfen?

(15.04.2020) Welche Auswirkungen haben die Corona-Epidemie und die staatlichen Maßnahmen zu ihrer Bekämpfung auf die Arbeit der Beschäftigten in der Weiterbildung? Dazu führte der Bereich Bildungspolitik in ver.di ein Interview mit Maren Keup-Gottschalck, Betriebsrätin der BFW Berufsförderungswerk Hamburg GmbH.

Unmittelbar nach der Allgemeinverfügung, alle Bildungseinrichtungen zu schließen, hätten die Leistungsträger zunächst angekündigt, die Zahlungen einzustellen. „Aufgrund gewerkschaftlicher, politischer sowie persönlicher Interventionen konnte dies zum Glück verhindert werden“, so Maren Keup-Gottschalck. „Inzwischen haben die Leistungsträger zugesagt, dass die laufenden Maßnahmen weiter finanziert werden, wenn die Bildungsträger eine Fortführung sicherstellen, in welcher Form auch immer.“
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DGB fordert mehr Möglichkeiten zur Weiterbildung im wirtschaftlichen Wandel

(08.04.2020) Die Digitalisierung treibt den wirtschaftlichen Wandel immer schneller voran. Zwar wird nicht mit Massenarbeitslosigkeit wie in der Vergangenheit gerechnet. Aber es bleibt auch nicht alles so wie es ist. Die Arbeitsplätze verändern sich im rasanten Tempo, Arbeitsplätze werden durch technische Lösungen ersetzt. Dabei sollte nach Meinung des DGB klar sein: Ein »immer schneller, immer größer, immer weiter, immer mehr« kann dauerhaft nicht funktionieren.

Der Wandel darf nicht auf dem Rücken der Beschäftigten, der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ausgetragen werden. Angesichts der vielfältigen Herausforderungen ist ein arbeitsmarktpolitischer Instrumentenkasten notwendig, der an den Leitlinien »Prävention vor Arbeitslosigkeit«, »Gute Arbeit« und »Soziale Sicherheit« ausgerichtet ist und den unterschiedlichen Facetten der Transformation Rechnung trägt.

In einer neuen Broschüre fordert der DGB eine Arbeitsmarktpolitik, die Beschäftigung sichert, auch durch Übergänge von einem alten Betrieb in neue Beschäftigung. Weiterbildung spielt in diesem Konzept eine zentrale Rolle.
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Zugang für Hartz IV für Soloselbstständige wurde erleichtert

(07.04.2020) Die vom Bund und den Landesregierungen aufgelegten Rettungspakete in Zeiten von Corona sollen Betriebe über Wasser halten. Die Leistungen sind nicht dafür bestimmt, den Lebensunterhalt der Betroffenen zu sichern. Von diesen Regelungen sind sehr viele Solo-Selbstständige betroffen, die kaum oder keine Betriebskosten haben und daher auch nicht von den Rettungspaketen aufgefangen werden.

Wen Geld zum Lebensunterhalt benötigt, der muss zum Jobcenter und für die Zeit Hartz IV beantragen. Anträge, die bis zum 30. Juni 2020 gestellt werden, unterliegen vereinfachten Regeln. Der DGB hat in einer kurzen Broschüre zusammengestellt, was zu beachten ist und welche Leistungen gewährt werden.
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Berliner Senat bezahlt auch in der Corona-Krise weiterhin seine Honorarkräfte

(06.04.2020) In einem Schreiben vom 27. März 2020 teilt der Berliner Senat mit, den Honorarkräften von Musikhochschulen, Volkshochschulen und anderen Einrichtungen des Landes Berlin zunächst bis zum 19. April die vereinbarten Honorare weiter zu zahlen.

Da die Lehrkräfte aufgrund der Schließung der Einrichtungen ihre vorgesehene Dienstleistung nicht mehr erbringen können, erklärt der Senat:
„ Das Land Berlin ist sich seiner besonderen Verantwortung für die Honorarkräfte bewusst, die wichtige Dienstleistungen in der Daseinsvorsorge und Ein-richtungen des Landes Berlin erbringen. In Anbetracht der durch die Corona-Pandemie entstandenen außergewöhnlichen Situation ist eine unbürokratische Sofort-hilfe angezeigt.“ Aus diesem Grunde kann das Honorar auch weitergezahlt werden, wenn der Unterricht nicht in anderer Form (z. B. IT-Lösungen) erbracht werden kann.
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Quelle: www.netzwerk-weiterbildung.info
Druckdatum: 03.07.2020