Weiterbildung

Die Universität Duisburg-Essen führt eine Umfrage zum Thema „Beschäftigung in der Weiterbildung“ durch.
Die Umfrage bietet die Möglichkeit, gesicherte Informationen über die Arbeit in der Weiterbildung zu erhalten. Damit das geschieht, müssen viele mitmachen und sich an der Umfrage beteiligen. Nehmt Euch die Zeit und macht mit!
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Viele Akteure, politisch Verantwortliche und eine kaum überschaubare Trägerlandschaft kennzeichnen die Weiterbildung in Deutschland.
Die vom Bund geförderte berufliche Weiterbildung im Rahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik finden sie unter Förderung der beruflichen Weiterbildung.
Die allgemeine und politische Weiterbildung gehört zu den Aufgaben der Bundesländer. Sie ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich ausgestaltet.
Die berufliche Weiterbildung in den Betrieben gehört zum Regelungsbereich der Tarifvertragsparteien.
Die bildungspolitische Debatte um Aufgaben und Zuständigkeiten in der Weiterbildung verfolgen wir unter Lebenslanges Lernen.
Über die Arbeitsbedingungen der großen Zahl von Honorarkräften berichten wir unter Selbstständige in der Weiterbildung.



Aufwärtstrend beim dualen Studium hält an

(01.09.2020) Der Aufwärtstrend beim dualen Studium hält an. Im November 2019 waren 108.000 dual Studierende an deutschen Hochschulen registriert. Dual Studierende stellen inzwischen 13 Prozent aller Studierenden an den Fachhochschulen.

Immer mehr Betriebe bieten Ausbildungsplätze für ein duales Studium an. Während sich im Jahr 2004 insgesamt 18.168 Unternehmen beteiligten, wurden 2019 rund 51.000 kooperierende Unternehmen beziehungsweise Standorte gemeldet. Insgesamt hat sich die Anzahl dualer Studiengänge seit 2004 von seinerzeit 512 auf jetzt 1.662 mehr als verdreifacht, und die Zahl der Studierenden ist von 40.982 auf jetzt über 108.000 um mehr als das Zweieinhalbfache gestiegen.
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Digitalisierung in der Berufsausbildung

(01.09.2020) Wie stark ist die Digitalisierung in der beruflichen Bildung angekommen? Die IHK’s und Handwerkskammern sind bekanntlich für die berufliche Erstausbildung und Weiterbildung in der dualen Ausbildung zuständig. Sie spielen in diesem Prozess daher eine wichtige Rolle.

Das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE) hat 40 Kammervertretungen zu ihrem Engagement und den Erfahrungen in der betrieblichen Bildung befragt. Das digitale Berichtsheft spielt im Digitalisierungsprozess der Ausbildung als administratives Tool die Rolle eines „Türöffners“. Digitale Lernformen führten allerdings häufig ein „Leuchtturmdasein“. Blended Learning und Interactive Whiteboards seien in Unterrichtsräumen inzwischen weit verbreitet. „Das Potenzial anderer Lernformen wird praktisch nicht genutzt“, so die Studie.
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Gemeinsam für Weiterbildung

(24.07.2020) Die Landesregierung sowie 21 Dachverbände und Organisationen der Weiterbildung am 20. Juli unter dem Titel „GEMEINSAM.FÜR.WEITERBILDUNG“ eine neue Vereinbarung für die Jahre 2021-2025 des Bündnisses für Lebenslanges Lernen unterzeichnet. „Die Vereinbarung bietet den Rahmen, um die Weiterbildung gemeinsam gut für die Zukunft aufzustellen“, so Kultusministerin Eisenmann. Staatsministerin Theresa Schopper betont: „Unser heutiges Weiterbildungswesen lebt von einer Vielzahl an Akteuren. Wir bauen das Erreichte weiter aus.“

Durch die Vereinbarung soll die Zusammenarbeit gestärkt und die wachsende Bedeutung der Weiterbildung sichtbar gemacht werden. So sollen zum Beispiel flächendeckende Strukturen und Beratungsnetzwerke in Baden-Württemberg geschaffen und die Weiterbildungsbeteiligung von Erwachsenen im städtischen wie im ländlichen Raum gestärkt werden.
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Schutzschirme sind nötig, reichen aber nicht aus!

(24.07.2020) 27 Betriebs- und Personalräte fordern gemeinsam mit der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) schnelle finanzielle Hilfe für die Beschäftigten der Erwachsenenbildung. Die Corona-Pandemie wirke als Katalysator und verstärke die ohnehin vorhandene Unterfinanzierung der Branche drastisch. Die Not sei groß: „Es gibt Kurzarbeit, drohende Insolvenzen. Es zeigt sich das Abrutschen von Honorarkräften in ALG II oder Erwerbslosigkeit in großen Umfang. Das gilt es zu verhindern. Jetzt muss schnell und entschlossen reagiert werden“, fordert Landesfachbereichsleiterin Ulrike Schilling.

Die Interessenvertreter*innen, die mehrere tausend Beschäftigte vertreten, fordern das Land Niedersachsen auf, die Finanzhilfe nach dem Erwachsenenbildungsgesetz kurzfristig an die Pandemie anzupassen. Kosten für Hygienekonzepte und Verluste durch weniger Teilnehmende müssten ausgeglichen werden.
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Land Nordrhein-Westfalen unterstützt Weiterbildungseinrichtungen zur Bewältigung der Corona-Krise

(21.07.2020) Das Land Nordrhein-Westfalen stellt Weiterbildungseinrichtungen, die nach dem Weiterbildungsgesetz anerkannt sind, insgesamt 35 Millionen Euro zur Bewältigung der Corona-Krise zur Verfügung. Das Geld soll dazu dienen, die „Lücke zwischen den notwendigen Fixkosten und den erzielten Einnahmen der Einrichtungen“ zu mindern. Anspruchsberechtigt sind insgesamt 170 Einrichtungen.
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Gute Arbeit — ver.di macht sich für eine staatlich geförderte Bildungsteilzeit stark

(03.07.2020) Die Coronakrise hat gezeigt, welchen Stellenwert die Digitalisierung im Arbeitsalltag bereits hat. Wer in der Lage war, vom heimischen Computer aufs Firmennetzwerk zuzugreifen und sich in Videokonferenzen mit den Teampartner*innen austauschen konnte, erlebte weniger starke Veränderungen der Arbeitsvorgänge. Wichtig ist das Thema Qualifizierung und Weiterbildung im Zusammenhang mit der Digitalisierung. Matthias Lindner vom ver.di-Bereich Innovation und Gute Arbeit hat zu diesem Thema im Projekt TransWork gearbeitet.
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politischbilden.de geht online

(02.07.2020) Der Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten (AdB) hat die digitale Plattform politischbilden.de online gestellt. Die Homepage bietet Material für die politische Jugend- und Erwachsenenbildung. Die Beiträge sind frei verfügbar.

„Thematische Hintergrundbeiträge, vielfältige Methodenbeschreibungen und direkte Kontakte zu politischen Bildner*innen aus verschiedenen Kontexten sind auf politischbilden.de zu finden.“ Das sagen die Initiator*innen über den Inhalt der Homepage.
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Höhere Berufsbildung lohnt sich – in vielfacher Hinsicht!

(29.06.2020) Rund acht Prozent der Beschäftigten haben einen höheren Berufsabschluss. Erworben wird der Abschluss in der Regel über Weiterbildungen nach einer beruflichen Erstausbildung. Eine neue Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) befasst sich mit der Frage, ob sich ein höherer Berufsabschluss – z. B. zur Techniker*in, Fachwirt*in, zum Meister – lohnt.

Nach der Studie lohnt sich die Weiterbildung im Beruf in vielfacher Hinsicht. So erzielen Beschäftigte mit beruflicher Höherqualifizierung „signifikant höhere Einkommen“. Die Wahrscheinlichkeit, erwerblos zu werden, ist mittlerweile sogar geringer als die von Akademiker*innen. Sie üben häufig Tätigkeiten mit Führungsfunktionen aus und haben dabei „Projekt- oder Budgetverantwortung“. 65 Prozent der Absolventen und Absolventinnen einer Fortbildung der Industrie- und Handelskammern erklären, dass sich die berufliche Weiterbildung vorteilhaft auf die weitere berufliche Entwicklung ausgewirkt hat.
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Quelle: www.netzwerk-weiterbildung.info
Druckdatum: 23.09.2020