Adressen im Internet

Bevor Sie als BR eine Liste der benötigten Literatur zur Weiterbildung beim Arbeitgeber einreichen, recherchieren Sie erst einmal im Internet. Dort finden sie eine Reihe von kostenlosen Hilfen zur Gestaltung der betrieblichen Weiterbildung.

Was dann noch fehlt, sollte mit einer fundierten Begründung beim Arbeitgeber eingefordert werden.



Weiterbildungschancen für arbeitslose Akademiker/innen

AQUA - Akademikerinnen und Akademiker qualifizieren sich für den ArbeitsmarktAQUA - Akademikerinnen und Akademiker qualifizieren sich für den Arbeitsmarkt

Arbeitslose Akademiker/innen auf ihren Einstieg oder die Rückkehr in den Arbeitsmarkt vorzubereiten, ist das Ziel des Programms AQUA (Akademikerinnen und Akademiker qualifizieren sich für den Arbeitsmarkt) der Otto Benecke Stiftung e.V. (OBS). „Viele in Deutschland lebende Fachkräfte finden keinen Zugang zum Arbeitsmarkt trotz ihrer hohen Qualifikationen. Mit dem Programm AQUA bieten wir ein gutes Sprungbrett für eine Rückkehr oder auch den Start in ein ganz neues Segment“, sagt Dagmar Maur, Leiterin des Programms AQUA bei der OBS.

In diesem von der OBS bundesweit durchgeführten Programm wurde in den letzten Jahren eine große Bandbreite an berufsspezifischen Qualifizierungen für arbeitslose Akademiker/innen entwickelt. Darüber konnten zahlreichen Ingenieuren, Naturwissenschaftlern, Ökonomen, Geistes- und Sozialwissenschaftlern berufliche Perspektiven eröffnet werden.

Das Programm AQUA wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie durch Bildungsgutscheine der Agenturen für Arbeit, ARGEn oder optierenden Kommunen finanziert. Mit inzwischen über 1.000 geförderten arbeitslosen Akademikerinnen und Akademikern seit Einführung des Programms im Jahre 2006 ist dieses Qualifizierungsangebot bundesweit einmalig. Mit seinen zahlreichen Erfolgsbeispielen zeigt es, dass über Zusatzqualifikationen und Betriebspraktika der Anschluss an den Arbeitsmarkt oder der Quereinstieg in ein neues Arbeitsfeld gelingen kann.


Zahlt sich aus: Die Bildungsprämie

Bildungsprämie.infoEine Prämiengutschein in Höhe von max. 500 Euro (ab 1.1. 2010, vorher 154 Euro) können alle Erwerbstätigen erhalten, deren zu versteuerndes Jahreseinkommen 25.600 Euro (51.200 Euro bei gemeinsam Veranlagten) nicht übersteigt. Mindestens die gleiche Summe müssen sie selbst für die Weiterbildung aufbringen.

Den Prämiengutschein können Weiterbildungsinteressierte für Lehrgänge, Prüfungen oder Zertifikate benutzen. Sowie für alle Maßnahmen, die der Fortbildung dienen. Denn für nahezu jeden beruflichen Bedarf gibt es passende Kurse oder Seminare.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage Bildungsprämie.info.

Verweise zu dieser Meldung:

Informationen, Instrumente und Praxisbeispiele zur Qualifizierung An- und Ungelernter

Qualifizieren im BetriebQualifizieren im Betrieb

Expertinnen und Experten raten, die Krise für die Qualifizierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu nutzen. Wer die Gelegenheit ergreifen und die Belegschaft für kommende Aufgaben rüsten möchte, sollte dabei die Arbeitskräfte unterhalb der Facharbeiterebene nicht außer Acht lassen.

Das Informationsportal Qualifizieren im Betrieb informiert umfassend und praktisch zum Thema „Qualifizierung An- und Ungelernter“. Dort finden Sie geeignete Konzepte, hilfreiche Instrumente und anschauliche Umsetzungsbeispiele zur Qualifizierung an- und ungelernter Beschäftigter.

Die Themen im Einzelnen:
  • Woran kann man erkennen, dass Mitarbeiter/innen unterhalb der Facharbeiterebene qualifiziert werden sollten?
  • Wie kann festgestellt werden, in welchen Bereichen Qualifizierung nötig ist?
  • Welche Partner helfen bei der Planung geeigneter Qualifizierungsmaßnahmen?
  • Welche Lernarrangements sind geeignet für die Zielgruppe der an- und ungelernten Beschäftigten?
  • Wie werden Lernergebnisse dokumentiert und zertifiziert?
  • Wie können Betriebe zur Qualifizierung An- und Ungelernter beraten werden?

Das Informationsportal wurde entwickelt im Rahmen der Projekte „Best Practice in der Qualifizierung An- und Ungelernter“ und „Personalentwicklung für An- und Ungelernte“, die von der bfz Bildungsforschung gGmbH durchgeführt und vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie gefördert wurden.

Das Portal integriert die bislang bestehende Seite www.transfer-qualifizierungswege.de, die im Rahmen des Programms „Kompetenzen fördern – Berufliche Qualifizierung für Zielgruppen mit besonderem Förderbedarf“ im Projekt „Transfer von Know-how für die berufliche Nachqualifizierung“ entstanden ist, das aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Europäischen Sozialfonds gefördert wurde.


fleXkom Dein Ausbildungsbegleiter

fleXkom Dein AusbildungsbegleiterfleXkom Dein Ausbildungsbegleiter

fleXkom steht für: „Kompetenzen für die eigenständige und flexible Gestaltung der Berufslaufbahn“
Arbeit und Beruf ist für die meisten Männer und Frauen sehr wichtig. Die Stellung in der Gesellschaft, der soziale Status, die finanzielle Sicherung, die Sinnerfüllung, all dies ist eng mit Beruf und Arbeit verknüpft.

Für Beschäftigte und Betriebe sind die Anforderungen des Wirtschafts- und Arbeitslebens schwieriger geworden. Berufsbiografische Gestaltungsfähigkeit ist das neue Leitbild, mit dem den Anforderungen begegnet werden kann.

Seit vielen Jahren engagieren sich die Handwerkskammer Rheinhessen, die Gesellschaft für Ausbildungsforschung und Berufsentwicklung, München, das Wirtschafts- und Bildungsministerium in Rheinland-Pfalz und das Bundesinstitut für Berufsbildung in Bonn, damit die Beschäftigten und die Betriebe die aktuellen Veränderungen gestalten und verkraften können.

Seit Ende Oktober 2008 liegen die (Transfer-)Ergebnisse des Modellversuchs vor und sind allen Interessierten zugänglich. Dazu haben sie verschiedene Möglichkeiten:
  1. Sie informieren sich über die Internetseite www.flexkom.info

  2. Sie interessieren sich für die Weiterbildung zum „Coach in der Ausbildung“ k.auerbach@hwk.de

  3. Sie schauen sich KOMPAKT in Tirol an www.zukunftszentrum.at. Dieses Pilotprojekt des Zukunftszentrums ist aus der Kooperation mit der HWK und dem BiBB entstanden. KOMPAKT begleitet Tiroler Lehrlinge und Betriebe bei der aktiven Gestaltung der Berufslaufbahn.

  4. Sie nutzen den kostenlosen virtuellen Ausbildungsbegleiter www.flexkom.net

  5. Sie nutzen den Königsweg und kombinieren den „Coach in der Ausbildung“ mit dem virtuellen Ausbildungsbegleiter





Das KomNetz-Glossar

KomNetz GlossarGlossar

In dem Glossar sind zentrale Begriffe der betrieblichen Bildungsarbeit und der Kompetenzentwicklung aufgenommen. Die Begriffe sind für die Entwicklungs- und Forschungsarbeit des Projekts KomNetz grundlegend und werden kontinuierlich weiterentwickelt. Zugleich dienen sie dazu, in der Arbeit mit den Betriebs- und Personalräte, auf der Grundlage von Definitionen eine Verständigung zu den Themen zu erreichen.

Wir laden alle recht herzlich dazu ein, die Definitionen zu kommentieren, mit der betrieblichen Realität zu konfrontieren und mit uns in einen interaktiven Diskurs zu treten.

Überdies wünschen wir uns, dass andere kompetente Autoren/Organisationen ihre Begriffsbestimmungen zur Verfügung stellen und damit dazu beitragen, eine Orientierung an der Begriffsvielfalt zu bieten, die sich in der betrieblichen Bildungsarbeit gebildet hat.



Qualifizierungsinitiative Chemische Industrie

Qualifzierungsinitiative Chemische IndustrieQualifizierungsinitiative Chemische Industrie

Mit dem Chemie-Tarifpaket 2003 haben der Bundesarbeitgeberverband Chemie e.V. (BAVC) und die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) einen neuartigen Tarifvertrag zur Qualifizierung vereinbart.

Die gemeinsame Weiterbildungs-Stiftung (WBS) der Chemie-Tarifvertragsparteien will in deren Auftrag die Unternehmen der chemischen Industrie bei der Umsetzung des Tarifvertrags unterstützen. Auf der Homepage finden sich Broschüren zur Bildungsbedarfsanalyse, zum Qualifizierungsgespräch und zur Durchführung und Planung von betrieblichen Qualifizierungsmaßnahmen. Die Broschüre zu „Grundlagen zur Gestaltung betrieblicher Bildungsprozesse“ enthält zahlreiche Hintergrundinformationen und Gestaltungsvorschläge zu einer angemessenen didaktisch-methodischen Gestaltung von Seminaren und Kursen in der betrieblichen Weiterbildung.



Trainerlinks

TrainerlinksTrainerlinks – die besten Adressen im Weiterbildungs-Web

Die Angebote zur Weiterbildung im Web sind vielfältig. Die Suche nach geeigneten Quellen kann oft sehr mühselig verlaufen.

Trainerlinks sammelt die Adressen, gibt mit einer kurzen Beschreibung einen Hinweis auf die angebotenen Inhalte der Seite und listet sie in mehreren Rubriken.

Unter den Stichworten
  • Infoquellen zur Weiterbildung
  • Job und Karriere
  • Messen und Kongresse
  • Bildungsanbieter und –träger
  • Medien, Technik, Tagen
  • Wissenschaft und Forschung
  • Didaktik und Methoden
  • Internationale Links
finden Sie mehr als 7.000 Links im Internet.



Neue Erfolgsstrategien für Betriebsräte - berufliche Qualifizierung mit JobRotation realisieren

JobRotionJobRotation und IG Metall

Die Abteilung Weiterbildung bei der IG Metall hat gemeinsam mit dem Bundesverband JobRotation ein Handbuch zur Gestaltung der betrieblichen Weiterbildung entwickelt. Das Handbuch zeigt Wege auf, wie der Betriebsrat das Thema Weiterbildung im Unternehmen voranbringen kann. Außerdem werden Instrumente zur Bildungsbedarfsanalyse und zur Umsetzung betrieblicher Qualifizierungsmaßnahmen vorgestellt.
Der umfangreiche download-Bereich enthält zahlreiche Tarifverträge im Originaltext, weitere Handlungshilfen zur Gestaltung der betrieblichen Weiterbildung und die wichtigsten Informationen über die rechtlichen Rahmenbedingungen für Betriebsräte.


Kompetenzentwicklung in vernetzten Lernstrukturen

Gestaltung arbeitnehmerorientierter Arbeits-, Beratungs- und Weiterbildungskonzepte

KomNetzKomNetz

Das Projekt "Kompetenzentwicklung in vernetzten Lernstrukturen - Gestaltung arbeitnehmerorientierter Arbeits-, Beratungs- und Weiterbildungskonzepte" (KomNetz) wurde im Rahmen des Forschungsprogramms "Lernkultur Kompetenzentwicklung" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) durchgeführt. Gefördert wurde das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Programmträger war die "Arbeitsgemeinschaft Betriebliche Weiterbildungsforschung e.V." (ABWF).

Die Ergebnisse des inzwischen abgeschlossenen Projekts können weiter auf der Homepage von KomNetz genutzt werden. Es handelt sich um zahlreiche Broschüren zur Gestaltung der betrieblichen Weiterbildung, Handlungshilfen für Betriebsräte und zur Kompetenzentwicklung von Betriebsräten und gewerkschaftlichen Gremien. Ein weiterer Schwerpunkt des Projekts war die Entwicklung von Netzwerken als neue Formen der Kooperation sowie des gemeinsamen Arbeitens und Lernens.


Schlagworte zu diesem Beitrag: Betriebliche Weiterbildung

Quelle: www.netzwerk-weiterbildung.info
Druckdatum: 24.06.2017