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Strukturen wissenschaftlicher Weiterbildung - Wissenschaft und Praxis

Nach dem Bildungsbericht 2010 ist insbesondere das Personal in der Weiterbildung für eine „erfolgreiche Gestaltung von Bildungsprozessen bzw. für deren Ergebnisse sowie für die Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität“ verantwortlich. Kenntnisse über das Bildungspersonal in der Weiterbildung, dessen Qualifikationsniveaus sowie deren beruflicher Rolle und Stellung liegen gegenwärtig nur bruchstückhaft vor.

Schon die Vielzahl der Berufsbenennungen deutet an, dass es den Beruf des Weiterbildners nicht gibt. Es gibt Weiterbildner, Berufspädagogen, Coaches, Trainer, Dozierende, Weiterbildungsberater, Reha-Pädagogen und weitere Bezeichnungen für in der Weiterbildung Beschäftigte. Eine klare Definition der im Bereich der betrieblichen und außerbetrieblichen Aus- und Weiterbildung Tätigen gibt es bisher nicht.

Das Personal in der Weiterbildung verfügt über sehr unterschiedliche Qualifikationen. Im Unterschied zur betrieblichen Ausbilderfunktion gibt keine staatliche Vorgaben für in der beruflichen und betrieblichen Weiterbildung Beschäftigte. Es gibt keine verbindlichen Qualifikationswege und Regelungen über Mindestanforderungen. Es ist daher davon auszugehen, dass es für die in der Aus- und Weiterbildung Tätigen ein Qualifikations- und ein Professionalisierungsdefizit gibt.

Die Ergebnisse des Projekts wurden jetzt veröffentlicht. Die Veröffentlichung richtet sich an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Weiterbildungseinrichtungen an Hochschulen, aber auch an Vertreter der Wissenschaft, der Bildungspolitik, an Kooperationspartner von Hochschulen im Bereich der wissenschaftlichen Weiterbildung und alle Interessierten.


Die Broschüre Strukturen wissenschaftlicher Weiterbildung - Wissenschaft und Praxis können Sie hier als pdf-Datei herunterladen.


Schlagworte zu diesem Beitrag: Berufliche Weiterbildung, Hochschulen
Dieser Beitrag wurde zuletzt aktualisiert am 11.08.2011

Quelle: www.netzwerk-weiterbildung.info
Druckdatum: 21.10.2019