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Zurck zur bersicht

NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann: „Hochwertige Aus- und Weiterbildung ist mir ein besonderes Anliegen!“

5,6 Mio. € Landesmittel - Förderung beruflicher Bildungsstätten fast vervierfacht

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:

Das Land hat die Förderung für überbetriebliche Berufsbildungsstätten erheblich aufgestockt: Von 1,5 Millionen Euro im Vorjahr wurden die Mittel auf 5,6 Millionen Euro im laufenden Jahr nahezu vervierfacht. Damit können Investitionen in die Modernisierung beruflicher Aus- und Weiterbildungsstätten finanziert werden.

„Niemand wird sein Auto gerne einem Mechaniker anvertrauen, der an veralteten Maschinen und überholter Technik geschult wurde. Deshalb ist mir die Sicherung einer hochwertigen Aus- und Weiterbildung durch gut ausgestattete Bildungseinrichtungen ein besonderes Anliegen.“ Dies sagte NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann heute (25. Juli 2007) in Düsseldorf.

Das Land gebe solchen Investitionen den Vorrang, die den neuen Standards in der beruflichen Bildung, der Gesundheit am Arbeitsplatz sowie dem Umweltschutz dienen. Gefördert werde auch da, – so der Minister weiter – wo die Bildungsstätten auf Zusammenarbeit setzen, um den Qualitätsansprüchen in der Berufsbildung besser zu entsprechen. So könnten Qualifizierungsmaßnahmen eines Berufsbildungsganges oft an einem Standort gebündelt werden, um fachlich spezialisierte Zentren zu bilden.

Minister Karl-Josef Laumann: „Die Landesregierung will, dass sich die berufliche Aus- und Weiterbildung auf zukünftige Entwicklungen besser einstellt. Schon jetzt führt die gute Konjunktur dazu, dass immer mehr Branchen – beispielsweise in den Bereichen KFZ, Feinmechanik, Versorgungstechnik, Metall- und Maschinenbau – immer stärker nach qualifizierten Fachkräften suchen.“

Einige Beispiele
  • Die Kreise Aachen und Düren sowie die Städte Aachen und Düren haben ihre Ausbildungsstandorte für alle KFZ-Berufe in einem Trainingszentrum in Düren zusammengelegt. Auf ca. 140 Ausbildungsplätzen in Werkstätten und Hörsälen ist so eine Qualifizierung auf dem neuesten technischen Stand möglich.

  • Für die Werkstätten der Augenoptiker-Meisterschule der Handwerkskammer Dortmund werden hochpräzise Diagnose-, Mess- und Prüfgeräte beschafft. Damit lernen die angehenden Meisterinnen und Meister an modernen, teilweise computergestützten Instrumenten auf höchstem technischem Niveau.

  • Die Handwerkskammer Münster bietet unter anderem Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in der Versorgungstechnik. Für die Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik wurden High-Tech-Ausrüstungen beschafft, um den neuesten Anforderungen beim Berufsbild des Anlagenmechanikers zu entsprechen.

In einem ersten Zuweisungsverfahren haben die überbetrieblichen Bildungszentren des Handwerks und der Industrie in Nordrhein-Westfalen für über 90 Investitionsvorhaben den notwendigen Landeszuschuss erhalten. In der zweiten Jahreshälfte werden die dann noch ausstehenden Maßnahmen entsprechend ihrer Dringlichkeit in das Förderverfahren aufgenommen.

Neben dem Land Nordrhein-Westfalen fördert auch der Bund Investitionen in die Bildungsstätten für die berufliche Aus- und Weiterbildung. Auch die Einrichtungen selbst erbringen einen erheblichen Eigenanteil. Die Fördermittel kommen Auszubildenden sowie Beschäftigten in Weiterbildungsmaßnahmen wie etwa Meisterkursen zugute.


Quelle: Pressemitteilung des MAGS NRW vom 25.07.2007

Dieser Beitrag wurde zuletzt aktualisiert am 27.07.2007

Quelle: www.netzwerk-weiterbildung.info
Druckdatum: 25.04.2019