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In das deutsche Weiterbildungssystem wird zu wenig investiert.

Zur aktuellen Lage auf dem Weiterbildungsmarkt ziehen beide eine negative Bilanz?

Heimann: Wir haben eine deutliche Unterinvestition. Vor allem die Betriebe haben sich aus der Finanzierung zurückgezogen. Die Verlierer sind Arbeiter, gering Qualifizierte, Frauen, Migranten und Mitarbeiter von Kleinbetrieben. Nur ein Drittel der Beschäftigten verfügt mittels Betriebsvereinbarung oder Tarifvertrag über eine Grundlage zur Weiterbildung.

Bayer: Was die Bundesagentur für Arbeit betrifft, gilt zugespitzt: Es gibt gravierende Defizite und Fehlsteuerungen. Allein im Juli 2005 fiel die Zahl der erwerbslosen Teilnehmer beruflicher Fortbildung unter 100 000. Das sind fast 40 Prozent weniger als noch 2004. So wird Weiterbildungsarmut erzeugt.

Das vollständige Interview können Sie auf der Homepage der Frankfurter Rundschau nachlesen.


Dieser Beitrag wurde zuletzt aktualisiert am 15.05.2006