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Geringere Weiterbildung bei Älteren vermindert die Beschäftigungschancen.

"Dass die bestehenden Förderprogramme der BA auf Arbeitlose über 50 Jahre zugeschnitten seien, sei schon deshalb verfehlt, weil sie bei einer solchen Altersbegrenzung zu spät im Erwerbsleben ansetzten, monierte das IZA. Hinzu komme, dass eine solche Strategie diskriminierend wirke und das Problem indirekt verschärfe.

Einen deutlichen Nachteil der Älteren auf dem Arbeitsmarkt erkennen die IZA-Experten in der mangelnden Fort- und Weiterbildung der Älteren. Die Folge seien Produktivitätsdefizite, die eine Weiterbeschäftigung oder Wiedereinstellung Älterer hemmten. Dass ältere Beschäftigte nicht in genügendem Maße an Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen teilgenommen hätten, habe indes seinen Grund in einer seit Jahrzehnten praktizierten und verfehlten Frühverrentungsstrategie."

Weiterbildung müsse zu einem selbstverständlichen Bestandteil der Erwerbsbiografie werden.

Sie können den vollständigen Artikel auf der Homepage der Netzeitung nachlesen.


Dieser Beitrag wurde zuletzt aktualisiert am 30.04.2006

Quelle: www.netzwerk-weiterbildung.info
Druckdatum: 23.10.2019