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Deutsche Betriebe haben im internationalen Vergleich deutliche Defizite in der betrieblichen Weiterbildung

Generell böten Betriebe viel zu wenig Weiterbildungen an. Er hält es allerdings "für problematisch, in Tarifverträgen eine Pflicht für Qualifizierungen festzuschreiben, weil der Bedarf in jedem Betrieb unterschiedlich ist und ohnehin nicht alle Unternehmen durch Tarifverträge gebunden sind."

Die berufliche Erstausbildung sollte auf alle Fälle erhalten bleiben. Sie reiche aber nicht für ein ganzes Berufsleben aus. Rasche Veränderungen in der Wirtschaft führten zu einem verstärkten Bedarf an beruflicher Weiterbildung.

Hier würden insbesondere kleinere und mittlere Probleme haben. Zum einen sei der Weiterbildungsmarkt nicht transparent genug. Gerade kleine Unternehmer hätten Schwierigkeiten, das richtige Angebot herauszufinden. Zum anderen kosten Weiterbildungen Geld. Hier könne er sich eine Aufteilung der Kosten zwischen Unternehmen und Betrieb vorstellen.

"Beispielsweise könnte das Unternehmen einen Lehrgang bezahlen, den der Mitarbeiter aber in seiner Freizeit besucht. Dass Angestellte während ihrer Arbeitszeit an Weiterbildungen teilnehmen, können sich dagegen meist nur sehr große Unternehmen leisten."

Das gesamte Interview können Sie auf der Homepage in der Berliner Zeitung nachlesen.



Dieser Beitrag wurde zuletzt aktualisiert am 30.04.2006

Quelle: www.netzwerk-weiterbildung.info
Druckdatum: 25.04.2019