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Ohne Weiterbildung gibt es kein Weiterkommen

Konzertierte Aktion Weiterbildung startet Weiterbildungsoffensive

Wir werden immer älter. Unsere Gesellschaft wandelt sich. Wer die sich ändernden Lebens- und Arbeitsbedingungen mitgestalten will, muss sich ständig weiterbilden. „Lebenslanges Lernen“ heißt das Stichwort. Gemeinsam mit großen Bildungsverbänden hat die Konzertierte Aktion Weiterbildung (KAW) jetzt eine Mobilisierungskampagne gestartet, um die Weiterbildungsmotivation in Deutschland zu verbessern.

Unter dem Slogan „Weiter? Bilden!“ wirbt die KAW mit bekannten Persönlichkeiten für das lebenslange Lernen. So hat sich Prof. Dr. Rita Süssmuth, Präsidentin des Deutschen Volkshochschul-Verbands, in den Dienst der Kampagne gestellt. „Ohne Weiterbildung gibt es kein Weiterkommen - weder beruflich, noch persönlich. Lebenslanges Lernen fördert beides. Es vermittelt Orientierung in einer komplexer werdenden Gesellschaft“, so Süssmuth. Auch DFB-Team-Manager Oliver Bierhoff sieht die Notwendigkeit, sich ständig weiterzubilden. Für ihn ist klar: „Wer am Ball bleibt, hat Perspektive.“ Neben der Testimonial-Kampagne wartet die Weiterbildungsoffensive noch mit symbolhaften Darstellungen auf. So nimmt das Bild einer jungen Braut mit einem alten Bräutigam die Idee der Wei-terbildung eher augenzwinkernd auf: „Weil man sich nicht nur auf andere verlassen sollte“, heißt hier der Slogan.

Hans Ulrich Nordhaus, Vorsitzender der Konzertierten Aktion Weiterbildung und im DGB zuständig für Aus- und Weiterbildung hält eine gesellschaftliche Kampagne für notwendig: „Deutschland braucht eine Weiterbildungsoffensive. Umfassende Studien belegen die Notwendigkeit der Weiterbildung, will Deutschland in Zukunft wettbewerbsfähig sein“, so Nordhaus. Nachdem die Föderalismuskommission zur Neuordnung der Zuständigkeiten von Bund und Ländern Ende 2004 an der Frage der Bildung gescheitert war und auch die zahlreichen Empfehlungen der Finanzierungskommission „Lebenslanges Lernen“ bislang nur in geringem Umfang umgesetzt worden sind, sieht die KAW nun Handlungsbedarf. Dabei geht es nicht darum, allein dem Einzelnen die Kosten für die eigene Weiterbildung aufzuerlegen. „Der Finanzierungsbericht der Expertenkommission enthält Empfehlungen für Wirtschaft, Politik und jeden Einzelnen“, so Hans Ulrich Nordhaus. „Wir würden uns wünschen, mit der Weiterbildungsoffensive auch ein deutliches Signal in Richtung Wirtschaft und Politik zu setzen. Lebenslanges Lernen muss ein Teil der Unternehmensphilosophie werden, aber auch unserer ganzen Gesellschaft - gerade mit Blick auf den demographischen Wandel.“

„Weiter? Bilden! – Die Weiterbildungsoffensive“ ist eine Initiative der Konzertierten Aktion Weiterbildung (KAW). Sie wird getragen von zahlreichen Verbänden wie dem Deutschen Volkshochschul-Verband (DVV), dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), dem Verband Deutscher Privatschulen (VDP), der Katholischen Bundesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung (KBE), der Deutschen Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung (DEAE), dem Bundesarbeitskreis Arbeit und Leben (BAK AL), dem Bundesarbeitskreis Erwachsenenbildung auf dem Lande (BEL), der Deutschen Gesellschaft für wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudium (DGWF), dem REFA Bundesverband und dem dbb beamtenbund und tarifunion.

Die Anzeigenmotive stehen als kostenlose Füllanzeigen zur Verfügung. Weitere Informationen zur Kampagne, Hintergrundinformationen zum lebenslangen Lernen, die Motive sowie Links zu Weiterbildungsangeboten finden sich auf www.kaw-info.de. Gerne senden wir diese auf Anforderung zu.

Die Konzertierte Aktion Weiterbildung ist Ansprechpartner, Impulsgeber und Berater für Weiterbildungsinnovationen. Sie versteht sich als unabhängiges Sachverständigenforum in Fragen der allgemeinen, politischen, beruflichen und wissenschaftlichen Weiterbildung. Sie wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Weitere Informationen erhalten sie auf der Homepage der Konzertierten Aktion Weiterbildung (KAW).


Dieser Beitrag wurde zuletzt aktualisiert am 30.04.2006

Quelle: www.netzwerk-weiterbildung.info
Druckdatum: 19.04.2019