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Initiative für eine soziale Reformpolitik

Deutschland im Jahr 2004

Über vier Millionen Menschen sind arbeitslos. Tatsächlich fehlen rund sieben Millionen Arbeitsplätze. Über 500 000 Jugendliche finden keinen Einstieg in das Berufsleben. Viele Kindergärten, Schulen und Hochschulen sind in einem miserablen Zustand. Der Konjunkturmotor stottert und kommt nicht in Fahrt, weil die Nachfrage im Inland und die Kaufkraft, nicht nur der ArbeitnehmerInnen, auch der RentnerInnen, Arbeitslosen und SozialhilfeempfängerInnen, schwächelt. Knapp 1 Prozent der Haushalte verfügt insgesamt über mehr als 25 Prozent des Geldvermögens. Über 50 Prozent der Haushalte dagegen kaum über mehr als fünf Prozent. Die sozialen Gräben in der Gesellschaft werden tiefer.

Wir sagen der Bundesregierung und der Opposition von CDU/CSU und FDP: So kann es nicht weitergehen. Wir müssen gegensteuern.

Wir haben politische Alternativen. Wir engagieren uns für eine andere, eine soziale Reformpolitik:

- Die umweltverträgliches Wirtschaftswachstum fördert,

- die Arbeitslosigkeit bekämpft,

- die soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit für Männer und Frauen schafft,

- die gesellschaftliche Teilhabe und Mitbestimmung der Menschen ausbaut und

- die den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt.

Dieser Beitrag wurde zuletzt aktualisiert am 28.06.2004

Quelle: www.netzwerk-weiterbildung.info
Druckdatum: 21.10.2019