Förderung der beruflichen Weiterbildung

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Führende Anbieter beruflicher Weiterbildung in Deutschland - Die neue Lünendonk-Studie liegt vor

In der Pressemitteilung der Lünendonk GmbH heißt es:

"Bad Wörishofen, Mai 2005. Der Weiterbildungsmarkt in Deutschland war auch im Jahr 2004 rückläufig. Damit haben sich die Befürchtungen der Teilnehmer an der Weiterbildungsstudie der Lünendonk GmbH, Bad Wörishofen, bestätigt. Zwei Drittel von ihnen hatten im Frühjahr 2004 mit einem Marktrückgang oder einer Marktstagnation gerechnet.

Die Ursachen für die anhaltende Krise am deutschen Markt für berufliche Weiterbildung sind die gleichen wie in den vergangenen drei Jahren. Wegen der andauernden Probleme der deutschen Volkswirtschaft und der finanziellen Engpässe in den öffentlichen Kassen sparen viele Wirtschaftsunternehmen und Behörden an den Schulungs- und Trainingsausgaben für ihre Mitarbeiter. Hinzu kommt, dass die öffentlichen Fördermittel für Umschulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen weiter gekürzt wurden. Nach Angaben der Nürnberger Bundesagentur für Arbeit befanden sich im Jahr 2004 über 19 Prozent weniger Personen in staatlich geförderten Qualifizierungsmaßnahmen als im Jahr davor.

Mit der Situation, den Ansichten und Plänen der Anbieter von Weiterbildungsmaßnahmen befassen sich die Analysten der Lünendonk GmbH, Bad Wörishofen, im Rahmen ihrer aktuellen Anbieterbefragung. Jetzt werden zusammen mit der Lünendonk¬ģ-Marktstichprobe 2005 "Führende Anbieter beruflicher Weiterbildung in Deutschland" die ersten Ergebnisse vorgestellt.

Der Weiterbildungsmarkt in Deutschland ist im Jahr 2004 schätzungsweise um rund 7 Prozent auf ein Volumen von 6 Milliarden Euro geschrumpft. Auf diesem Markt bieten einige tausend Anbieter ihre Leistungen an. Allerdings sind nach Erhebungen der Zeitschrift "ManagerSeminare" davon rund 61 Prozent Einzelkämpfer und nur sieben Prozent dieser Anbieter haben mehr als 25 angestellte Mitarbeiter.

Die Anbieter beruflicher Weiterbildung weisen eine sehr heterogene Leistungsstruktur auf. Sie ist sowohl durch unterschiedliche Organisations- und Anbietertypologien und Themen als auch Angebotsformen geprägt. Das Portfolio reicht von öffentlichen Seminaren und Langzeitlehrgängen, über firmeninterne Veranstaltungen, Qualifizierungsberatung, Trainings-Outsourcing und Coaching bis hin zur Entwicklung von Weiterbildungsmedien in wechselnden Kombinationen.

Die Lünendonk GmbH, Bad Wörishofen, legt nun zum achten Mal eine Untersuchung über führende Anbieter beruflicher Weiterbildung in Deutschland vor. Die Marktstichprobe mit 20 großen Schulungsanbietern spiegelt bereits die Heterogenität der Weiterbildungsunternehmen wider.

(...)

Mittelfristige Hoffnung auf bessere Entwicklung

Die 20 aufgelisteten großen Anbieter beruflicher Weiterbildung erlitten im Jahr 2004 einen durchschnittlichen Umsatzrückgang von rund 7 Prozent, nachdem ihr durchschnittlicher Umsatz auch 2003 rückläufig gewesen war. 14 der 20 Unternehmen mussten 2004 einen Rückgang, drei eine Stagnation ihrer Umsätze hinnehmen. Für das laufende Geschäftsjahr 2005 erwarten die führenden Weiterbildungsunternehmen, sofern sie dazu Angaben machten, im Durchschnitt ebenfalls kein Wachstum, sondern einen leichten durchschnittlichen Umsatzrückgang um 1 Prozent. Ihre mittelfristige Entwicklung sehen die Unternehmen etwas optimistischer: sie rechnen bis 2010 im Durchschnitt mit einem jährlichen Wachstum ihrer Umsätze von 3 Prozent.

Ihre Entwicklung und ihren Erfolg behindern nach Auskunft der Anbieter zurzeit am stärksten die ‚ÄěZurückhaltung der Kunden‚Äú, ‚Äěniedrige Marktpreise und Honorare‚Äú sowie ‚Äěhohe Personalkosten‚Äú.

(...)

Eine detaillierte Studie über Strukturen, Strategien und Planungen der Weiterbildungsanbieter in Deutschland, in die über 60 Anbieter einbezogen wurden, legt die Lünendonk GmbH im Juni 2005 zum Preis von 750 Euro einschließlich Versandkosten und zuzüglich Mehrwertsteuer vor."

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Lünendonk GmbH.

Dieser Beitrag wurde zuletzt aktualisiert am 30.04.2006

Quelle: www.netzwerk-weiterbildung.info
Druckdatum: 30.03.2020