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Daten zur beruflichen Weiterbildung für Studium und Lehre ab sofort verfügbar

Wiesbaden – Ab sofort können Studierende und Lehrende Daten der amtlichen Statistik zur beruflichen Weiterbildung in deutschen Unternehmen für Analysen nutzen. In einem gemeinsamen Projekt haben die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung Einzeldaten der zweiten europäischen Erhebung zur beruflichen Weiterbildung (CVTS 2, Second Continuing Vocational Training Survey) aus dem Jahr 2000 so anonymisiert, dass sie den strengen Anforderungen des gesetzlichen Datenschutzes genügen.

Mit dem als „Campus-File“ bezeichneten Datensatz stehen absolut anonymisierte Angaben von etwa 2.500 deutschen Unternehmen zur Verfügung. Die Daten enthalten Informationen zum Angebot der verschiedenen Formen beruflicher Weiterbildung, zu Teilnehmern, Teilnahme­stunden und Kosten sowie qualitative Angaben zur Weiterbildungskonzeption, zur betrieblichen Weiterbildungspolitik und zum Stellenwert der Weiterbildung im Unternehmen. Mit diesem Campus-File haben Studierende bereits in der Ausbildung die Möglichkeit, mit realistischen Datensätzen Methodenkenntnisse zu erwerben und vermutete sozial- und wirtschaftswissen­schaftliche Zusammenhänge zu untersuchen. Die Datensätze wurden gezielt für Lehrzwecke entwickelt. Für tiefer gehende Analysen sind sie aufgrund der angewendeten Anonymisierungs­maßnahmen in der Regel nicht geeignet. Für wissenschaftliche Analysen im Rahmen von Diplomarbeiten und Dissertationen stehen weniger stark anonymisierte Datenbestände als Scientific-Use-File oder über die On-Site-Nutzung zur Verfügung.

Der Campus-File zur zweiten europäischen Erhebung zur beruflichen Weiterbildung ist bei den Forschungsdatenzentren der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder verfügbar. Die Daten stehen im Internet beim Forschungsdatenzentrum als kostenloser Download bereit.



Weitere Auskünfte geben:
Forschungsdatenzentren der Statistischen Ämter
des Bundes und der Länder


Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung vom 10. Mai 2007, Statistischen Ämter des Bundes und der Länder

Dieser Beitrag wurde zuletzt aktualisiert am 18.05.2007

Quelle: www.netzwerk-weiterbildung.info
Druckdatum: 16.07.2019