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Beteiligung an beruflicher Weiterbildung in Baden-Württemberg rückläufig

Die Beteiligung an beruflicher Weiterbildung ist stark abhängig von der schulischen und beruflichen Ausbildung, dem Alter und Geschlecht.

Wer jung und erwerbstätig ist, männlich mit höherer Schulbildung, der nimmt überdurchschnittlich häufig an Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung teil. Auch die Betriebsgröße spielt eine wichtige Rolle. Betriebe mit mehr als 1000 Beschäftigten kommen auf eine Beteiliungsquote von 52%, Betriebe mit 1-19 Beschäftigten nur auf 19%. Die Studie kommt daher zu dem Ergebnis:
"Insofern wirkt Weiterbildung nicht kompensatorisch, sondern, im Gegenteil, kumulativ."

Der Nutzen der beruflichen Weiterbildung wird von den Befragten sehr hoch eingeschätzt. Gleichzeitig nimmt der wahrgenommene Nutzen für die berufliche Karriere ab. Die Studie vermerkt dazu: "Alles in allem erschließt sich in Baden-Württemberg ein recht positives Bild über den Nutzen beruflicher Weiterbildung. Nicht zu verkennen ist allerdings, dass im Vergleich zum Jahr 2000 der wahrgenommene Nutzen für die berufliche Karriere gesunken ist. Die rückläufigen Angaben zum Nutzen von Weiterbildung sind hierbei vermutlich nicht auf eine Veränderung der Qualität von Weiterbildung zurückzuführen, sondern spiegeln eher die Verschlechterung der allgemeinen Arbeitsmarktsituation wider."

Sie können die Studie auf der Homepage Weiterbildung in Baden-Württemberg als pdf-Datei herunterladen.

Dieser Beitrag wurde zuletzt aktualisiert am 15.03.2005

Quelle: www.netzwerk-weiterbildung.info
Druckdatum: 24.10.2017