Willkommen beim Netzwerk Weiterbildung

Wir bieten Informationen und Hilfen für alle Beteiligten bei Fragen der beruflichen und politischen Bildung und Weiterbildung.

Unser Ziel ist die Reflektion und Verbesserung der beruflichen Situation der Weiterbildungsbeschäftigten. Die Grundsätze unserer redaktionellen Arbeit finden sie unter Über uns/Aktuelles.

Aktuelle Nachrichten zur Entwicklung in der Weiterbildung finden sie unter Weiterbildung in Deutschland.



Gute Arbeit — ver.di macht sich für eine staatlich geförderte Bildungsteilzeit stark

(03.07.2020) Die Coronakrise hat gezeigt, welchen Stellenwert die Digitalisierung im Arbeitsalltag bereits hat. Wer in der Lage war, vom heimischen Computer aufs Firmennetzwerk zuzugreifen und sich in Videokonferenzen mit den Teampartner*innen austauschen konnte, erlebte weniger starke Veränderungen der Arbeitsvorgänge. Wichtig ist das Thema Qualifizierung und Weiterbildung im Zusammenhang mit der Digitalisierung. Matthias Lindner vom ver.di-Bereich Innovation und Gute Arbeit hat zu diesem Thema im Projekt TransWork gearbeitet.
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politischbilden.de geht online

(02.07.2020) Der Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten (AdB) hat die digitale Plattform politischbilden.de online gestellt. Die Homepage bietet Material für die politische Jugend- und Erwachsenenbildung. Die Beiträge sind frei verfügbar.

„Thematische Hintergrundbeiträge, vielfältige Methodenbeschreibungen und direkte Kontakte zu politischen Bildner*innen aus verschiedenen Kontexten sind auf politischbilden.de zu finden.“ Das sagen die Initiator*innen über den Inhalt der Homepage.
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Höhere Berufsbildung lohnt sich – in vielfacher Hinsicht!

(29.06.2020) Rund acht Prozent der Beschäftigten haben einen höheren Berufsabschluss. Erworben wird der Abschluss in der Regel über Weiterbildungen nach einer beruflichen Erstausbildung. Eine neue Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) befasst sich mit der Frage, ob sich ein höherer Berufsabschluss – z. B. zur Techniker*in, Fachwirt*in, zum Meister – lohnt.

Nach der Studie lohnt sich die Weiterbildung im Beruf in vielfacher Hinsicht. So erzielen Beschäftigte mit beruflicher Höherqualifizierung „signifikant höhere Einkommen“. Die Wahrscheinlichkeit, erwerblos zu werden, ist mittlerweile sogar geringer als die von Akademiker*innen. Sie üben häufig Tätigkeiten mit Führungsfunktionen aus und haben dabei „Projekt- oder Budgetverantwortung“. 65 Prozent der Absolventen und Absolventinnen einer Fortbildung der Industrie- und Handelskammern erklären, dass sich die berufliche Weiterbildung vorteilhaft auf die weitere berufliche Entwicklung ausgewirkt hat.
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Erwachsenenbildung und das Lernen Erwachsener im Nationalen Bildungsbericht 2020

(24.06.2020) Am 23. Juni ist ein weiterer Bericht zum Bildungsgeschehen in Deutschland erschienen. Es handelt sich um den „Nationalen Bildungsbericht“, der unter Federführung des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation von einer Autorengruppe erstellt wurde. Es handelt sich nach Angaben der Herausgeber um einen ist einen auf Basis von Indikatoren gestützten Bericht, der das deutsche Bildungswesen als Ganzes abbildet und von der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung bis zur Weiterbildung im Erwachsenenalter reicht. Der Schwerpunkt des Berichts betrifft das Thema „Bildung in einer digitalisierten Welt“.
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Ausbildungen im Gesundheits-, Sozial- und Erziehungsberufen benötigen einheitliche Standards

(16.06.2020) Ver.di fordert für die Ausbildungen in Gesundheits-, Sozial- und Erziehungsberufen einen gesetzlichen Anspruch auf eine angemessene Vergütung. Außerdem benötigen diese Berufsausbildungen dringend eine Neuaufstellung. Es muss Schluss sein mit der vielfach erheblichen Schlechterstellung in der Ausbildung gegenüber Berufen nach Berufsbildungsgesetz“, sagte Sylvia Bühler, Mitglied im ver.di-Bundesvorstand, anlässlich der am heutigen Montag (15. Juni) stattfindenden öffentlichen Anhörung der Enquete-Kommission.
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Das Arbeit-von-morgen-Gesetz

(09.06.2020) Im Mai wurde das sogenannte ‚Arbeit-von-morgen-Gesetz‘ verabschiedet. Nach einem Jahrzehnt des Wirtschaftswachstums hat die Corona-Krise den an sich robusten Arbeitsmarkt ziemlich durcheinander gewirbelt. Doch schon vor Corona war klar: Umbau und Strukturwandel hin zu einer emissionsarmen und digitalen Wirtschaft führen zu einer Transformation der Arbeitswelt. Dieser Wandel hat massive Konsequenzen für die Anforderungen an die Qualifikationen und Kompetenzen der Beschäftigten. In Folge der Corona-Krise ist zu erwarten, dass Digitalisierungsprozesse und Verschiebungen in der Branchenstruktur noch schneller beschleunigt werden. Unsere Kolleginnen und Kollegen dürfen dabei nicht abgehängt werden.
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Corona-Krise sorgt für digitalen Weiterbildungsschub

(09.06.2020) Das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung am Institut der deutschen Wirtschaft (KOFA) hat im Rahmen des IW-Covid-19-Panels Unternehmen nach ihren Weiterbildungsaktivitäten während der Corona-Krise befragt. Knapp die Hälfte der Unternehmen haben ihr Aktivitäten nicht geändert, knapp ein Viertel hat weniger in Weiterbildung investiert und gut 10 Prozent haben ihre Anstrengungen sogar gesteigert. Das zeigt die neue Studie „Weiterbildung während der Corona-Pandemie“ des KOFA.

Rund ein Drittel der deutschen Unternehmen setzten erfolgreich seit Beginn der Corona-Krise geplante Präsenzseminare teilweise oder sogar vollständig in digitaler Form fort. Entsprechend ist die Nutzung digitaler Lernmethoden im Rahmen der Weiterbildungsaktivitäten in 36 Prozent aller Unternehmen gestiegen.
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Grundsicherung für Selbstständige

(06.06.2020) Das Referat für Selbstständige in ver.di hat eine aktuelle Broschüre über die Regeln von Hartz-IV in Zeiten von Corona für Solo-Selbstständige herausgegeben.

Auf die politischen Forderungen von Erwerbsloseninitiativen, Gewerkschaften und teilweise auch Wohlfahrtsverbänden gegenüber dem Hartz-IV System wird nur am Rande eingegangen. Denn gegenwärtig stellt sich die Rechtslage so dar, wie sie ist. Hier geht es darum, wie Hartz-IV in Zeiten von Corona funktioniert, was vorübergehend geändert wurde, wie man mit damit umgeht und welche Fallstricke natürlich immer noch zu beachten sind.

Ob man letztlich einen Antrag auf Arbeitslosengeld II stellt, muss jede*r selber entscheiden.

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Weiterbildungsbeteiligung und Weiterbildungsförderung

(05.06.2020) Das Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie (fibs) hat eine neue Studie über die „Einflussfaktoren der Weiterbildungsbeteiligung und Strukturen der Förderung in den Bundesländern“ erstellt. Gefördert wurde das Projekt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Das Projekt befasste sich mit “Volks- und regionalwirtschaftliche Kosten, Finanzierungs- und Förderstrukturen und Erträge der Weiterbildung - VoREFFi-WB“.

Die Studie befasst sich besonders mit den einzelnen Bundesländern und untersucht den Zusammenhang von Weiterbildungsverhalten und Wirtschaftsstrukturen auf regionaler Ebene.
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