Willkommen beim Netzwerk Weiterbildung

Wir bieten Informationen und Hilfen für alle Beteiligten bei Fragen der beruflichen und politischen Bildung und Weiterbildung.

Unser Ziel ist die Reflektion und Verbesserung der beruflichen Situation der Weiterbildungsbeschäftigten. Die Grundsätze unserer redaktionellen Arbeit finden sie unter Über uns/Aktuelles.

Aktuelle Nachrichten zur Entwicklung in der Weiterbildung finden sie unter Weiterbildung in Deutschland.



Qualitätsmanagement in der Weiterbildung wirkt

(11.05.2018) Die Wirkung von Weiterbildungsangeboten ist schwer abzuschätzen. Qualitätsmanagementsysteme (QMS) stammen ursprünglich aus der Industrie stammende und sind als prozessorientierte Verfahren zur Sicherstellung der Produktqualität gedacht. Im Zuge der Debatte über die Qualität in der Weiterbildung zogen ab den 1990-Jahren QMS auch in den Weiterbildungsbereich Einzug ein.

Inzwischen sind QMS inzwischen Voraussetzung bei der Vergabe von Aufträgen, die mit öffentlichen Mitteln bestritten werden. Dass hat zur starken Verbreitung von QMS in der Weiterbildung beigetragen. Der wbmonitor hat 2017 seinen Schwerpunkt der Befragung auf die QMS gesetzt. Nach Meinung von 80 Prozent der befragten Weiterbildungsanbieter hat sich „durch den Einsatz von QMS die Qualität ihrer Organisationsstrukturen und -prozesse sowie die Qualität ihres Angebots verbessert“. Doch gesicherte Erkenntnisse über die Verbesserung der eigentlichen Lehr-/Lernprozesse werden mit den Systemen weiterhin nicht abgebildet.
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Digitalisierung erleichtert die Weiterbildung

(30.04.2018) Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) befragt alle drei Jahre Unternehmen zu ihren Weiterbildungsaktivitäten. Der Schwerpunkt der aktuellen Befragung lag auf Weiterbildungsaktivitäten, die durch die Digitalisierung in der Weiterbildung auftreten. Das betrifft Änderungen von Weiterbildungsangeboten, aber auch die Bedeutung der Weiterbildung bei der Änderung von Arbeitsabläufen.

Die Digitalisierung erhöht die Anpassungsbedarfe von bereits erworbenen Qualifikationen. Wer seine Beschäftigungsfähigkeit dauerhaft erhalten will, der müsse sich mehr und häufiger weiterbilden. So fordere die Digitalisierung „höhere Anforderungen an (die) Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit sowie Selbstständigkeit und Planungskompetenz“. Die Änderung von Arbeitsabläufen und Herstellungsverfahren führe dazu, dass alte Tätigkeiten wegfallen und durch „gänzlich neue Tätigkeiten ersetzt werden“. Dadurch entstehe ein erhöhter Bedarf an Weiterbildung, der nach Ansicht des IW „kaum für einen Zeithorizont von mehreren Jahren erschöpfend geplant werden kann. Vielmehr kann angenommen werden, dass unternehmensspezifische Weiterbildungen kurzfristig an sich wandelnde Geschäftsmodelle angepasst werden müssen“.
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Weiterbildung von Beschäftigten stärken

(23.04.2018) Welche Bausteine sind für eine gute Weiterbildung nötig? Welche Modelle werden gegenwärtig diskutiert? Und wie sollte eine Nationale Weiterbildungsstrategie ausgestaltet werden?

Der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Friedrich-Ebert-Stiftung laden Sie herzlich dazu ein, diese Fragen mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Gewerkschaften sowie Abgeordneten des Bundestags zu diskutieren. Die Fachkonferenz "Weiterbildung von Beschäftigten stärken" findet am 6. Juni 2018 von 12.00 - 17.00 Uhr in der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin statt. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie im unten eingefügten Programm.
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Quelle: www.netzwerk-weiterbildung.info
Druckdatum: 22.05.2018