Willkommen beim Netzwerk Weiterbildung

Wir bieten Informationen und Hilfen für alle Beteiligten bei Fragen der beruflichen und politischen Bildung und Weiterbildung.

Unser Ziel ist die Reflektion und Verbesserung der beruflichen Situation der Weiterbildungsbeschäftigten. Die Grundsätze unserer redaktionellen Arbeit finden sie unter Über uns/Aktuelles.

Aktuelle Nachrichten zur Entwicklung in der Weiterbildung finden sie unter Weiterbildung in Deutschland.



Volkshochschulen fordern mehr Geld für Alphabetisierung

(13.09.2017) Der Deutsche Volkshochschulverband (DVV) beklagt die anhaltend hohe Zahl von funktionalen Analphabeten in Deutschland. 14,5 Prozent der Bevölkerung oder 7,5 Millionen Erwerbsfähige können kaum lesen und schreiben. "Ohne eine kraftvolle Bildungsoffensive von Bund, Ländern und Gemeinden wird dieser beschämende Umstand noch Jahrzehnte fortbestehen", sagt Ulrich Aengenvoort, Direktor des Deutschen Volkshochschul-Verbandes.
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Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2017 - Gute Weiterbildungspolitik ante portas?

(13.09.2017) Der Deutsche Volkshochschulverband (DVV) hat die im Bundestag vertretenen Parteien 18 Fragen zu weiterbildungsrelevanten Themen gestellt. Offensichtlicht wollte der DVV sich von der AFD abgrenzen. Darum stellte er die Fragen „nur“ an die im Bundestag vertretenen Parteien und verzichtete dabei auf Antworten der FDP. Dumm, denn die FDP schwingt sich gerade zur „Bildungspartei“ auf und genau deren Antworten wären interessant gewesen.
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Zur Situation von Honorarlehrkräften in Deutschland

(23.08.2017) Mit einer Kleinen Anfrage wollte Bündnis 90/Die Grünen wissen, über welche Informationen die Bundesregierung zur sozialen Lage von Honorarlehrkräften in der Weiterbildung verfügt. Die Grünen fordern mit Blick auf die soziale Absicherung einen Schuldenschnitt und eine Senkung der Mindestbeiträge in der Krankenversicherung. „Alle nicht anderweitig abgesicherten Selbständigen in die gesetzliche Rentenversicherung einbezogen und die Beitragszahlung weiter flexibilisiert werden. Neben der paritätischen Beitragstragung durch Auftraggeber und Auftragnehmer bedarf es der Einführung einer steuerfinanzierten Garantierente, die langjährig Versicherten mit 30 Versicherungsjahren eine Rente oberhalb der Grundsicherung garantiert.“

Der Bundesregierung ist es zunächst einmal wichtig, festzuhalten, dass es sich beim Begriff „Honorarlehrkräfte“ um „keine sozialversicherungsrechtliche Kategorie, sondern um einen zwar weithin gebräuchlichen, aber rechtlich unerheblichen Begriff für Lehrkräfte, die nach Vorstellung der Beteiligten als Selbständige unterrichten.“ Ob sie tatsächlich Selbstständige sind, entscheide nun einmal die Clearing Stelle der Rentenversicherung „im Einzelfall auf der Grundlage der gesetzlichen Abgrenzungskriterien und der durch die Rechtsprechung vorgenommenen Konkretisierungen.“

In der Antwort finden sich zudem einige Informationen über Beitragsrückstände in der Kranken- und Rentenversicherung. Doch eines macht die Bundesregierung unmissverständlich klar: Die Sache geht sie nichts an! „Der Bereich der allgemeinen Weiterbildung liegt in der Zuständigkeit der Länder. Es ist der Bundesregierung daher weder bekannt, wie viele von den Vertragsparteien als Honorarlehrkräfte bezeichnete Lehrerinnen und Lehrer es insgesamt gibt, noch wie und in welchem Umfang sogenannte Honorarlehrkräfte in Volkshochschulen und Musikschulen eingesetzt werden.“ Dabei hätte ein Blick in die jährliche Volkshochschulstatistik ausgereicht, um zumindest einige Zahlen weiterzugeben.
Hätte, Hätte, Fahrradkette!
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Quelle: www.netzwerk-weiterbildung.info
Druckdatum: 21.09.2017