Willkommen beim Netzwerk Weiterbildung

Wir bieten Informationen und Hilfen für alle Beteiligten bei Fragen der beruflichen und politischen Bildung und Weiterbildung.

Unser Ziel ist die Reflektion und Verbesserung der beruflichen Situation der Weiterbildungsbeschäftigten. Die Grundsätze unserer redaktionellen Arbeit finden sie unter Über uns/Aktuelles.

Aktuelle Nachrichten zur Entwicklung in der Weiterbildung finden sie unter Weiterbildung in Deutschland.



Zugang für Hartz IV für Soloselbstständige wurde erleichtert

(07.04.2020) Die vom Bund und den Landesregierungen aufgelegten Rettungspakete in Zeiten von Corona sollen Betriebe über Wasser halten. Die Leistungen sind nicht dafür bestimmt, den Lebensunterhalt der Betroffenen zu sichern. Von diesen Regelungen sind sehr viele Solo-Selbstständige betroffen, die kaum oder keine Betriebskosten haben und daher auch nicht von den Rettungspaketen aufgefangen werden.

Wen Geld zum Lebensunterhalt benötigt, der muss zum Jobcenter und für die Zeit Hartz IV beantragen. Anträge, die bis zum 30. Juni 2020 gestellt werden, unterliegen vereinfachten Regeln. Der DGB hat in einer kurzen Broschüre zusammengestellt, was zu beachten ist und welche Leistungen gewährt werden.
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Berliner Senat bezahlt auch in der Corona-Krise weiterhin seine Honorarkräfte

(06.04.2020) In einem Schreiben vom 27. März 2020 teilt der Berliner Senat mit, den Honorarkräften von Musikhochschulen, Volkshochschulen und anderen Einrichtungen des Landes Berlin zunächst bis zum 19. April die vereinbarten Honorare weiter zu zahlen.

Da die Lehrkräfte aufgrund der Schließung der Einrichtungen ihre vorgesehene Dienstleistung nicht mehr erbringen können, erklärt der Senat:
„ Das Land Berlin ist sich seiner besonderen Verantwortung für die Honorarkräfte bewusst, die wichtige Dienstleistungen in der Daseinsvorsorge und Ein-richtungen des Landes Berlin erbringen. In Anbetracht der durch die Corona-Pandemie entstandenen außergewöhnlichen Situation ist eine unbürokratische Sofort-hilfe angezeigt.“ Aus diesem Grunde kann das Honorar auch weitergezahlt werden, wenn der Unterricht nicht in anderer Form (z. B. IT-Lösungen) erbracht werden kann.
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DGB begrüßt geplante Neuregelungen zur Förderung der beruflichen Weiterbildung.

(11.03.2020) Die Bundesregierung plant ein neues Gesetz zur Förderung der beruflichen Weiterbildung. Der Strukturwandel der Wirtschaft soll durch eine Weiterentwicklung der Ausbildungsförderung unterstützt werden. Ziel sei insbesondere, die Beschäftigten beim Umbau der Wirtschaft zu einer emissionsarmen und digitalen Wirtschaft durch eine Ausweitung der arbeitsmarktpolitischen Förderinstrumente zu unterstützen. Arbeitslosigkeit soll vermieden werden. Dabei sollen Arbeitslose und beschäftigte Erwachsene ohne Berufsabschluss oder einem nicht mehr Berufsabschluss im Strukturwandel nicht zurückgelassen werden. Auch junge Menschen, denen der Übergang in Ausbildung nicht unmittelbar gelingt, sollen durch Verbesserungen in der Ausbildungsförderung gezielter unterstützt werden.

Der DGB begrüßt die Weiterentwicklung des arbeitsmarktpolitischen Instrumentenkastens. „Der Referentenentwurf greift eine Vielzahl von Regelungen auf, für die der DGB sich insbesondere im Rahmen der Nationalen Weiterbildungsstrategie und im Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit stark gemacht hat. Dazu gehören der grundsätzliche Rechtsanspruch auf Förderung einer berufsabschlussbezogenen Weiterbildung für Geringqualifizierte, Anreize zu sozialpartnerschaftlichen Vereinbarungen bei Weiterbildung, die vereinfachte Antragstellung im Rahmen des Qualifizierungschancengesetzes, verbesserte Qualifizierungsmöglichkeiten in einer Transfergesellschaft, eine Verordnungsermächtigung für die Bundesregierung zur Anpassung der Regelungen zum Kurzarbeitergeld, Änderungen der Regelungen zur Maßnahmezulassung sowie die Verbesserungen im Rahmen der Ausbildungsförderung.“ Das schreibt der DGB in einer Stellungnahme zum Referentenentwurf des Gesetzes.
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