Tarifinformationen

Tarifverträge für die Berufsförderungswerke (BFW) in Niedersachsen und die INN-tegrativ gGmbH abgeschlossen!

(10.06.2017) Die Beschäftigten der Berufsförderungswerke in Weser-Ems, Bad Pyrmont und Goslar haben nach langen Verhandlungen einen einheitlichen Tarifvertrag durchsetzen können. Künftig gelten die wesentlichen Arbeitsbedingungen des TV Diakonie Niedersachsen auch für die Beschäftigten der drei Berufsförderungswerke in Niedersachsen in folgenden Bereichen: Entgelthöhe, Urlaubstage und Arbeitszeit sowie die weiteren Bedingungen des TV DN. Die Bezüge zum kirchlichen Arbeitsrecht (zwingende Mitgliedschaft in der Kirche, Geltung des kirchlichen Mitarbeitervertretungsrechts) wurden allerdings für alle Beschäftigten aus den Tarifverträgen herausgenommen.

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Tarifverhandlungen über einen Entgelttarifvertrag beim Internationalen Bund (IB)

(23.05.2017) Die Tarifverhandlungen beim Internationalen Bund (IB) wurden im Mai fortgesetzt. Für die Beschäftigten im Bereich des SGB II und III konnte eine Einigung über den Auszahlungszeitpunkt der Einmalzahlung erzielt werden.

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Tarifverhandlungen Entgelttarifvertrag wieder aufgenommen

(27.01.2017) Beim Internationalen Bund (IB) wurden nach einer Unterbrechung von vier Monaten die Tarifverhandlungen über einen konzernweiten Tarifvertrag fortgesetzt. Die Arbeitgeber hätten gerne für alle verschiedenen Tätigkeitsbereiche einzelne Tarifverträge, die einzeln kündbar wären. Dem stimmt die Tarifkommission nicht zu. Ihr Vorschlag: Ein einheitlicher Entgelttarifvertrag auf Basis des TVöD (Niveau über 90%) für alle. Dazu könnten einzelne über diese Entlohnung hinausgehende Tarifverträge für einzelne Bereiche verhandelt werden. Jetzt ist der Arbeitgeber am Zug.

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Was ist los bei der Deutschen Angestellten Akademie (DAA)?

(26.11.2016) Vor langer Zeit gehörte die DAA zur Deutschen Angestellten Gewerkschaft, einer Gründungsgewerkschaft von ver.di. Zu dieser Zeit war es unstrittig, dass DAA und DAG nicht unabhängig voneinander sind und damit keine Tarifverträge zwischen DAA und DAG möglich waren.

Nach der Gründung von ver.di wurde die DAA in eine Stiftung umgewandelt. Die Geschäftsführung der DAA war immer der Meinung, dass auch zwischen der DAA und ver.di keine Unabhängigkeit bestehen würde. Folglich wurden die Lohn- und Arbeitsbedingungen nicht in Tarifverträgen, sondern in Betriebsvereinbarungen geregelt.

Damit ist jetzt Schluss. Das Landesarbeitsgericht Hamburg hat am 8. Juli 2016 entschieden, dass die bestehenden Betriebsvereinbarungen rechtsunwirksam sind und die DAA ein tariffähiges Unternehmen ist. Wir haben daher eine Tarifkommission gewählt und die Geschäftsleitung aufgefordert, in Tarifverhandlungen einzutreten. Zunächst gilt es, alle rechtsunwirksamen Betriebsvereinbarungen in tarifvertragliche Regelungen umzuwandeln. Das ist notwendig, weil es sonst für die Beschäftigten keine Rechtssicherheit hinsichtlich ihrer Ansprüche gibt. Einseitige Erklärungen der Geschäftsführung, die Vereinbarungen weiter einzuhalten, ersetzen keine Tarifverträge.

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Geschafft! Einigung über höhere Entgelte erzielt!

(20.02.2016) Die Aktionen der DAA Beschäftigten zeigen Wirkung. Die Geschäftsführung hat ein neues Angebot unterbreitet. Der Gesamtbetriebsrat empfiehlt den Kolleginnen und Kollegen die Annahme. In einer Beschäftigtenbefragung vom 23. Februar 2016 bis einschließlich 1. März 2016 sollen die Beschäftigten darüber abstimmen.

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Gelungene Auftakt- und Folgeaktion gegen die Tarifflucht im bfw des DGB

(14.02.2016) Am 02. Februar 2016 fand eine Auftaktaktaktion von Beschäftigten des Berufsfortbildungswerk des DGB (bfw) in Kaarst und am 09. Februar 2016 eine Folgeaktion in Hamburg gegen den mittlerweile mehr als zweijährigen tariflosen Zustand im bfw des DGB statt. Am Rande von Veranstaltungen des Arbeitgebers informierten Beschäftigte des bfw des DGB über deren Arbeitsbedingungen.“

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... zu wenig! Entgeltverhandlungen vertagt!

(03.02.2016) Gestärkt durch den Rückhalt aus über 20 Betriebsversammlungen und von mehr als 1.400 Stützunterschriften ging ver.di/GBR in diese Verhandlungsrunde bei der Deutschen Angestellten Akademie (DAA). Der Arbeitgeber legte jetzt ein neues Verhandlungsangebot auf den Tisch. Ein Schritt in die richtige Richtung, so die Verhandlungskommission. Aber für einen Abschluss reicht es noch nicht.

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Wir sind dran! Wir fordern deutlich höhere Entgelte!

(28.01.2016) Die wirtschaftliche Situation der DAA GmbH erlaubt eine deutliche Steigerung der Entgelte für alle Beschäftigten der DAA. Daher missbilligen wir das Verhalten der Geschäftsführung bei den Entgeltverhandlungen. Wir unterstützen unsere ver.di/GBR-Verhandlungskommission und sind bereit, an Aktionen zur Durchsetzung unserer Forderungen teilzunehmen. Sammelt jetzt Unterschriften in den Betrieben, damit die Entgeltverhandlungen endlich vorankommen.

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DAA Geschäftsführung erhöht einseitig Gehälter zum 1. Januar 2016

(28.01.2016) Einseitig und ohne Rücksprache erhöhte die Geschäftsführung der Deutschen Angestellten Akademie (DAA) während der laufenden Entgeltverhandlungen die Gehälter zum 1. Januar 2016 um 0,94 Prozent! Da gleichzeitig der gesetzliche Mindestlohn angehoben wurde, bezahlt die DAA jetzt ganze 9 Cent über Mindestlohn bei Lohngruppe 8. Faktisch wird damit die Gehaltsgruppe 8 für das pädagogische Personal auf die Gehaltsgruppe 7 für pädagogisches Personal abgesenkt, da auch hier der Mindestlohn bezahlt werden muss.

Gleichzeitig fährt die DAA hohe Gewinne ein. Der Gesamtgewinn 2015 beträgt Ende November nach Abzug aller Rücklagen bereits 4.856.000 Euro. Da für den Monat Dezember ein ebenfalls positives Ergebnis erwartet wird, können wir von einer weiteren Erhöhung des Gewinns ausgehen. Vor diesem Hintergrund hat die Verhandlungskommission das vorherige Angebot der Geschäftsführung, die Gehälter linear um 2 Prozent anzuheben, abgelehnt. Es gilt jetzt, der Gutsherrenmentalität der Geschäftsführung in Sachen Lohnverhandlungen durch solidarische Aktionen der Beschäftigten zu begegnen.

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Entgeltverhandlungen bei der DAA wieder ergebnislos vertagt

(17.12.2015) Zunächst vermittelte die neue Geschäftsführerin der Deutschen Angestellten Akademie auf der Betriebsrätekonferenz Anfang Dezember den Eindruck, die Belange der Beschäftigten in Zukunft stärker zu berücksichtigen. Doch schon wenige Tage danach bei den Entgeltverhandlungen war davon nichts mehr zu spüren.

Die Geschäftsleitung machte klar, dass sie nicht bereit sei, über das bisher gemachte Angebot einer Tarifsteigerung von 2 Prozent hinauszugehen. Das lehnte die Verhandlungskommission ab. Denn die wirtschaftliche Lage des Unternehmens gibt mehr her.

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Entgeltverhandlungen ergebnislos unterbrochen

(18.11.2015) Die Tarifverhandlungen bei der Deutschen Angestellten Akademie (DAA) wurden am 12. November unterbrochen. Das Angebot der Arbeitgeber wurde von der Verhandlungskommission als völlig unakzeptabel bewertet.

Die DAA hat ihr Eigenkapital in den letzten Jahren auf gut 42 Millionen Euro gesteigert. Jahr für Jahr werden außerdem Millionen an die Stiftung abgeführt. Gleichzeitig möchte die Geschäftsleitung die Beschäftigten mit einem mageren Lohnplus von 1,5 Prozent und einer Einmalzahlung von 300 Euro abspeisen. Die DAA Geschäftsführer_innen glauben, sie sitzen am längeren Hebel. Wir wissen, dass wir dieses Kräftemessen gewinnen müssen – und können.

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Auftakt der DAA-Entgeltverhandlungen ohne Ergebnis

(14.10.2015) Am 13. Oktober 2015 startete die erste Entgeltverhandlungsrunde bei der DAA. Den Vertreter/innen der Arbeitgeber wurde von der Verhandlungskommission des Gesamtbetriebsrates folgende Forderung für alle Beschäftigten vorgestellt:

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Quelle: www.netzwerk-weiterbildung.info
Druckdatum: 17.08.2017