Tarifinformationen

Tarifverhandlungen für die Entgeltordnung beim IB gehen in die nächste Runde

(12.07.2018) Die Regelungen der Eingruppierung beim Internationalen Bund (IB) werden jetzt neu verhandelt. Gegenwärtig sind die Tätigkeitsmerkmale des alten Tarifvertrag in leicht veränderter Form zum 31. Dezember 2018 in Kraft gesetzt worden. Bis dahin müssen die Verhandlungen abgeschlossen sein.

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Entgelttarifvertrag für den Internationalen Bund (IB)!

(22.01.2018) Die Tarifkommissionen von ver.di und GEW haben auf ihrer Sitzung am 12. Januar das Für und Wider der erreichten Verhandlungsergebnisse beraten. Gerade im Bereich der Arbeitsmarktdienstleistungen (AMDL) sind die erreichten Ergebnisse aus Sicht der Tarifkommissionen nicht zufriedenstellend.

Ohne den Tarifvertrag würden neue Beschäftigte im Bereich der SGB II und III Maßnahmen nur den reinen Mindestlohn erhalten. . Mit Tarifvertrag gibt es Stufenentwicklungen und ein Weihnachtsgeld. Nach Abwägung aller Konsequenzen, die eine Ablehnung des Tarifergebnisses zur Folge hätte, stand am Ende die Entscheidung der Tarifkommissionsmitglieder. Die Tarifkommission nahm das erzielte Verhandlungsergebnis mehrheitlich an. Nun muss auch noch die Tarifkommission der Arbeitgeberseite dem Verhandlungsergebnis zustimmen.

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Noch kein Abschluss beim IB. Übergangsregelungen offen!

(03.12.2017) Im September war es in schwierigen Tarifverhandlungen gelungen, eine Basistabelle zu vereinbaren, die das unterste Niveau aller Gesellschaften darstellt. Sie liegt in weiten Teilen bei 95 % des TV-L. Danach haben wir begonnen, für die jeweiligen Gesellschaften die Entgelttabellen zu verhandeln.

Die alten Tätigkeitsmerkmale des IB e.V. wurden den Entgeltgruppen der neuen Tabelle als Übergangsregelung zugeordnet. Dieser 1. Schritt war notwendig geworden, weil es nicht gelungen ist, mit den Arbeitsgebern neue Tätigkeitsmerkmale zu vereinbaren, die den verantwortungsvollen Tätigkeiten beim IB gerecht werden.

In den Verhandlungen am 27. Und 28. November 2017 ging es um Überleitungsregelungen. Ein Einigungsstand konnte in den zwei Tagen trotz intensiver Verhandlungen mit dem IB nicht erreicht werden.

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Schritt für Schritt - Übergangsregelung zu Entgelten

(19.10.2017) In den Verhandlungen beim Internationalen Bund konnten auch Ergebnisse für die Kolleg*innen erzielt werden, die im Bereich der Arbeitsmarktdienstleistungen beschäftigt sind. Die Einstiegsgehälter für die Kolleginnen und Kollegen werden hier bei mindestens 95 % TVL liegen. Es wurden zudem Stufensteigerungen bis zu einer 4. Stufe innerhalb der Entgeltgruppe vereinbart. Damit wären viele Kolleg*innen, die bisher nur Mindestlohn erhalten haben, deutlich bessergestellt.

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Tarifverträge für die Berufsförderungswerke (BFW) in Niedersachsen und die INN-tegrativ gGmbH abgeschlossen!

(10.06.2017) Die Beschäftigten der Berufsförderungswerke in Weser-Ems, Bad Pyrmont und Goslar haben nach langen Verhandlungen einen einheitlichen Tarifvertrag durchsetzen können. Künftig gelten die wesentlichen Arbeitsbedingungen des TV Diakonie Niedersachsen auch für die Beschäftigten der drei Berufsförderungswerke in Niedersachsen in folgenden Bereichen: Entgelthöhe, Urlaubstage und Arbeitszeit sowie die weiteren Bedingungen des TV DN. Die Bezüge zum kirchlichen Arbeitsrecht (zwingende Mitgliedschaft in der Kirche, Geltung des kirchlichen Mitarbeitervertretungsrechts) wurden allerdings für alle Beschäftigten aus den Tarifverträgen herausgenommen.

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Tarifverhandlungen über einen Entgelttarifvertrag beim Internationalen Bund (IB)

(23.05.2017) Die Tarifverhandlungen beim Internationalen Bund (IB) wurden im Mai fortgesetzt. Für die Beschäftigten im Bereich des SGB II und III konnte eine Einigung über den Auszahlungszeitpunkt der Einmalzahlung erzielt werden.

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Tarifverhandlungen Entgelttarifvertrag wieder aufgenommen

(27.01.2017) Beim Internationalen Bund (IB) wurden nach einer Unterbrechung von vier Monaten die Tarifverhandlungen über einen konzernweiten Tarifvertrag fortgesetzt. Die Arbeitgeber hätten gerne für alle verschiedenen Tätigkeitsbereiche einzelne Tarifverträge, die einzeln kündbar wären. Dem stimmt die Tarifkommission nicht zu. Ihr Vorschlag: Ein einheitlicher Entgelttarifvertrag auf Basis des TVöD (Niveau über 90%) für alle. Dazu könnten einzelne über diese Entlohnung hinausgehende Tarifverträge für einzelne Bereiche verhandelt werden. Jetzt ist der Arbeitgeber am Zug.

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Was ist los bei der Deutschen Angestellten Akademie (DAA)?

(26.11.2016) Vor langer Zeit gehörte die DAA zur Deutschen Angestellten Gewerkschaft, einer Gründungsgewerkschaft von ver.di. Zu dieser Zeit war es unstrittig, dass DAA und DAG nicht unabhängig voneinander sind und damit keine Tarifverträge zwischen DAA und DAG möglich waren.

Nach der Gründung von ver.di wurde die DAA in eine Stiftung umgewandelt. Die Geschäftsführung der DAA war immer der Meinung, dass auch zwischen der DAA und ver.di keine Unabhängigkeit bestehen würde. Folglich wurden die Lohn- und Arbeitsbedingungen nicht in Tarifverträgen, sondern in Betriebsvereinbarungen geregelt.

Damit ist jetzt Schluss. Das Landesarbeitsgericht Hamburg hat am 8. Juli 2016 entschieden, dass die bestehenden Betriebsvereinbarungen rechtsunwirksam sind und die DAA ein tariffähiges Unternehmen ist. Wir haben daher eine Tarifkommission gewählt und die Geschäftsleitung aufgefordert, in Tarifverhandlungen einzutreten. Zunächst gilt es, alle rechtsunwirksamen Betriebsvereinbarungen in tarifvertragliche Regelungen umzuwandeln. Das ist notwendig, weil es sonst für die Beschäftigten keine Rechtssicherheit hinsichtlich ihrer Ansprüche gibt. Einseitige Erklärungen der Geschäftsführung, die Vereinbarungen weiter einzuhalten, ersetzen keine Tarifverträge.

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Quelle: www.netzwerk-weiterbildung.info
Druckdatum: 17.10.2018