Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen in der Weiterbildungsbranche sind weitgehend unreguliert. Nur bei weinigen Trägern gibt es Tarifverträge. Für die Mehrzahl der Beschäftigten bilden nur die gesetzlichen Regelungen und der Arbeitsvertrag den Rahmen für ihre Tätigkeit.

Neben Informationen zur Tarifarbeit in der Weiterbildung finden sie hier aktuelle Urteile aus dem Arbeitsrecht.

Weitere Informationen zu Tarifverträgen und Entgelten finden Sie auf der Homepage der Hans-Böckler-Stiftung.



Tarifverhandlungen über einen Entgelttarifvertrag beim Internationalen Bund (IB)
(23.05.2017) Die Tarifverhandlungen beim Internationalen Bund (IB) wurden im Mai fortgesetzt. Für die Beschäftigten im Bereich des SGB II und III konnte eine Einigung über den Auszahlungszeitpunkt der Einmalzahlung erzielt werden.
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Mindestlohn steigt ab 2018 auf 15,26 Euro
(19.05.2017) Der Mindestlohn in der SGB geförderten Weiterbildung soll vom 1. Januar 2018 auf 15,26 Euro die Stunde ansteigen. Bei einer 39 Stunden Woche entspräche das einem Monatsverdienst von 2.588 Euro. Allerdings gilt der neue Tarifvertrag nur für ein Jahr.
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Wie geht es weiter mit dem Mindestlohn in der Weiterbildung?
(04.05.2017) Am 27. April 2017 fand in Göttingen die fünfte Verhandlungsrunde zum Mindestlohn für das pädagogische Personal in Weiterbildungsunternehmen, die überwiegend SGB II/SGB III Maßnahmen durchführen, statt. Sie endete nach mehrstündiger Verhandlung mit einem neuen Angebot der Arbeitgeber, das nun sowohl von der Mitgliederversammlung der Zweckgemeinschaft als auch von den Tarifkommissionen ver.di und GEW bewertet werden muss.
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ver.di fordert spürbare Steigerung des Mindestlohnes
(08.03.2017) Seit mehr als fünf Monaten verhandeln ver.di und die GEW mit dem Zweckverband über einen neuen Tarifvertrag für den Mindestlohn in der SGB II / III geförderten Weiterbildung. Trotz einer guten wirtschaftlichen Lage sind die Arbeitgeber bisher nicht zu einer deutlichen Lohnerhöhung bereit.

Das letzte Angebot wurde von der Tarifkommission abgelehnt. Die Arbeitgeber weigern sich weiterhin, ein verbessertes Angebot vorzulegen und spielen auf Zeit. Wenn die Arbeitgeber nicht bald ein Angebot vorlegen, das man guten Gewissens abschließen kann, dann läuft die Zeit ab. Denn am 31. Dezember läuft der alte Mindestlohn aus. Ist dann kein neuer vereinbart und für allgemeinverbindlich erklärt, dann befinden sich die meisten Unternehmen im tariflosen Zustand.
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Quelle: www.netzwerk-weiterbildung.info
Druckdatum: 24.05.2017