Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen in der Weiterbildungsbranche sind weitgehend unreguliert. Nur bei weinigen Trägern gibt es Tarifverträge. Für die Mehrzahl der Beschäftigten bilden nur die gesetzlichen Regelungen und der Arbeitsvertrag den Rahmen für ihre Tätigkeit.

Neben Informationen zur Tarifarbeit in der Weiterbildung finden sie hier aktuelle Urteile aus dem Arbeitsrecht.

Weitere Informationen zu Tarifverträgen und Entgelten finden Sie auf der Homepage der Hans-Böckler-Stiftung.



Noch kein Abschluss beim IB. Übergangsregelungen offen!
(03.12.2017) Im September war es in schwierigen Tarifverhandlungen gelungen, eine Basistabelle zu vereinbaren, die das unterste Niveau aller Gesellschaften darstellt. Sie liegt in weiten Teilen bei 95 % des TV-L. Danach haben wir begonnen, für die jeweiligen Gesellschaften die Entgelttabellen zu verhandeln.

Die alten Tätigkeitsmerkmale des IB e.V. wurden den Entgeltgruppen der neuen Tabelle als Übergangsregelung zugeordnet. Dieser 1. Schritt war notwendig geworden, weil es nicht gelungen ist, mit den Arbeitsgebern neue Tätigkeitsmerkmale zu vereinbaren, die den verantwortungsvollen Tätigkeiten beim IB gerecht werden.

In den Verhandlungen am 27. Und 28. November 2017 ging es um Überleitungsregelungen. Ein Einigungsstand konnte in den zwei Tagen trotz intensiver Verhandlungen mit dem IB nicht erreicht werden.
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Befristete Beschäftigung Arbeiten ohne Bestand
(29.11.2017) Wir haben in Deutschland ein Befristungsproblem. Zwischen 1993 und 2015 hat sich die Zahl der befristet Beschäftigten verdreifacht, von knapp 900.000 auf inzwischen knapp 3,2 Millionen. Fast jeder zehnte Beschäftigte arbeitet befristet. Auch wenn in den letzten Jahren die Zahl der Befristungen leicht zurückgegangen ist: Drastisch gestiegen ist der Anteil derjenigen, die ohne Sachgrund befristet sind auf inzwischen 48 Prozent aller befristet Beschäftigten. Darauf macht die jetzt in zweiter Auflage erschiene Broschüre des DGB zu befristeten Beschäftigungsverhältnissen aufmerksam.

Sachgrundlose Befristungen bei Neueinstellungen mutieren zur verlängerten Probezeit, deren Ende oft nicht absehbar ist. Der öffentliche Dienst geht hier leider mit schlechtem Beispiel voran: Hier erfolgen Neueinstellungen fast zur Hälfte über befristete Arbeitsverträge. In der Privatwirtschaft ist es immerhin über ein Drittel. Für beide Bereiche gilt: Die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, ihre Möglichkeiten zur Lebensplanung und ihre Rechte bleiben dabei auf der Strecke. Denn wer befristet beschäftigt ist, landet im Konfliktfall auf der Straße, hat auch während des Arbeitsverhältnisses kaum Chancen, sich zu wehren, ohne dass die Verlängerung des Vertrages gefährdet wird.

Mit der vorliegenden Broschüre präsentiert der DGB Fakten über die befristete Beschäftigung. Betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die in befristeten Beschäftigungsverhältnissen stecken, kommen zu Wort. Und berichten von allen daraus resultierenden Problemen und Sorgen.
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Schritt für Schritt - Übergangsregelung zu Entgelten
(19.10.2017) In den Verhandlungen beim Internationalen Bund konnten auch Ergebnisse für die Kolleg*innen erzielt werden, die im Bereich der Arbeitsmarktdienstleistungen beschäftigt sind. Die Einstiegsgehälter für die Kolleginnen und Kollegen werden hier bei mindestens 95 % TVL liegen. Es wurden zudem Stufensteigerungen bis zu einer 4. Stufe innerhalb der Entgeltgruppe vereinbart. Damit wären viele Kolleg*innen, die bisher nur Mindestlohn erhalten haben, deutlich bessergestellt.
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Im Dienst der Beschäftigten
(04.10.2017) Mit Hartnäckigkeit und Geduld zum Erfolg: Wie der Konzernbetriebsrat des gemeinnützigen Trägervereins des Internationalen Bunds (IB) erfolgreich die Eindämmung von Befristungen erstritt.
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Quelle: www.netzwerk-weiterbildung.info
Druckdatum: 16.12.2017