Willkommen beim Netzwerk Weiterbildung

Wir bieten Informationen und Hilfen für alle Beteiligten bei Fragen der beruflichen und politischen Bildung und Weiterbildung.

Unser Ziel ist die Reflektion und Verbesserung der beruflichen Situation der Weiterbildungsbeschäftigten. Die Grundsätze unserer redaktionellen Arbeit finden sie unter Über uns/Aktuelles.

Aktuelle Nachrichten zur Entwicklung in der Weiterbildung finden sie unter Weiterbildung in Deutschland.



Einigung in Entgeltverhandlungen bei der Deutschen Angestellten Akademie

(22.06.2017) Nach zunächst schwierigen Verhandlungen über Entgelt einigten sich die Verhandlungspartner Deutsche Angestellten Akademie (DAA) und ver.di am 15. Juni 2017 überraschend schnell auf ein Ergebnis. Damit konnte ein Streik bei der DAA abgewendet werden. Danke an alle, die mit dazu beigetragen haben! Dabeisein zahlt sich aus.
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Prekäre Beschäftigung – Herausforderung für die Gewerkschaften

(22.06.2017) In Deutschland sind so wenig Menschen arbeitslos wie seit 26 Jahren nicht mehr, die Zahl der Entlassungen geht zurück. Doch viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stecken im Niedriglohnsektor fest, in Minijobs, Leiharbeit, Befristungen oder ungewollter Teilzeit. Für rund jeden dritten Beschäftigten sind solche atypischen oder prekären Arbeitsformen immer noch der Normalfall.

In einer Broschüre zieht der DGB Bilanz über die Arbeit der letzten Jahre. Es hat Fortschritte gegeben, die prekäre Beschäftigung steigt nicht mehr oder nur noch langsam. Sie geht aber auch nicht zurück, es bleibt auch noch viel zu tun.

In dieser Broschüre nehmen wir diese Beschäftigungsformen genauer unter die Lupe. In den einzelnen Kapiteln wird zunächst anhand von Daten und Fakten die aktuelle Situation dargestellt. Im Anschluss daran werden konkrete Lösungswege aufgezeigt. Diese beziehen sich nicht nur auf Forderungen an die Politik, sondern auch auf das gewerkschaftliche Handeln: Wie lassen sich im Rahmen von Tarif- oder Betriebspolitik Verbesserungen erreichen, welche Strategien können Betriebsräte im Umgang mit prekärer Beschäftigung entwickeln?
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Der Deutsche Volkshochschulverband fordert gemeinsame strategische Planung und operative Umsetzung in der Weiterbildung

(17.06.2017) Der Deutsche Volkshochschulverband (DVV) fordert von der nächsten Bundesregierung eine „kräftige Weiterbildungsoffensive“. Die beträchtlichen „Potentiale der Erwachsenenbildung“ sollten genutzt werden, „für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung und für die persönliche Entfaltung jedes Einzelnen.“ So der DVV in seinen Wahlprüfsteinen.

In der Weiterbildungspolitik fordert der DVV eine „gemeinsame strategische Planung und operative Umsetzung“ der Bildungsaufgaben durch Bund, Länder und Gemeinden. Die Förderung der Weiterbildung müsse „über den Arbeitsmarkt hinaus reichen“ und „den Erwerb von Kompetenzen für eine souveräne Teilhabe am beruflichen und gesellschaftlichen Leben fördern“.
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Qualifikation der Weiterbildner-Innen

(17.06.2017) Fachtagung für Betriebsräte, Mitarbeitervertretungen und SBV in der Weiterbildung und der beruflichen Rehabilitation
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Tarifverträge für die Berufsförderungswerke (BFW) in Niedersachsen und die INN-tegrativ gGmbH abgeschlossen!

(10.06.2017) Die Beschäftigten der Berufsförderungswerke in Weser-Ems, Bad Pyrmont und Goslar haben nach langen Verhandlungen einen einheitlichen Tarifvertrag durchsetzen können. Künftig gelten die wesentlichen Arbeitsbedingungen des TV Diakonie Niedersachsen auch für die Beschäftigten der drei Berufsförderungswerke in Niedersachsen in folgenden Bereichen: Entgelthöhe, Urlaubstage und Arbeitszeit sowie die weiteren Bedingungen des TV DN. Die Bezüge zum kirchlichen Arbeitsrecht (zwingende Mitgliedschaft in der Kirche, Geltung des kirchlichen Mitarbeitervertretungsrechts) wurden allerdings für alle Beschäftigten aus den Tarifverträgen herausgenommen.
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Beschäftigungsverhältnisse an Volkshochschule Bremen und Musikschule Bremen verbessern

(10.06.2017) Mit einem Antrag an die Bürgerschaft will die Fraktion Die Linke die Entlohnungsbedingungen von Honorarkräften an der Volkshochschule und der Musikschule in Bremen verbessern. Dazu wären natürlich erhöhte Haushaltsmittel für die Einrichtungen notwendig.

Die Forderung nach besseren Honoraren ist löblich. Warum es allerdings die jetzt gezahlten 35 Euro aus den BAMF-Kursen für alle Kurse an der VHS geben soll, wird nicht erklärt. Der hübsche Slogan „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ reicht da nicht aus. Da machen es sich die Antragsteller zu einfach.

Auch die Forderung nach einer Sozialkasse für Beschäftigte in der Weiterbildung zielt letztlich in die falsche Richtung. Statt das Sozialversicherungswesen weiter aufzusplittern und Sonderregeln für einzelne Beschäftigtengruppen herauszuholen, sollte die Forderung doch eher in die Richtung einer Erwerbstätigenversicherung für Alle gehen.

Warum die Antragsteller*innen bei ihren Forderungen den Weg von Tarifverträgen für arbeitnehmerähnliche Personen völlig „vergessen“, ist hingegen nicht zu entschuldigen. Schließlich schützen Tarifverträge, auch vor plötzlichen Entscheidungen neu gewählter Bürgerschaften.
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Weiterbildungsbarrieren abbauen

(23.05.2017) Der Ausbau von beruflicher Weiterbildung bestimmt derzeit die aktuelle arbeitsmarktpolitische Debatte. Dabei liegt der Fokus auf dem Versicherungssystem sowie auf zukünftigen Heraus-forderungen. Während in der Arbeitslosenversicherung die Bemühungen zum Ausbau von Qualifizierungsmaßnahmen deutlich verstärkt werden, gerät das Hartz-IV-System aus dem Fokus.

Doch gerade hier besteht der größte Handlungsbedarf. Die Förderung von Berufsabschlüssen spielt hier kaum eine Rolle, obwohl rund 85 Prozent der Arbeitslosen ohne Berufsabschluss genau diesem Rechtskreis zugeordnet werden. In 2016 gab es im Jahresdurchschnitt rund 1,1 Mio. Arbeitslose ohne Berufsabschluss im Hartz-IV-System (Bestandszahlen der Arbeitslosenstatistik). Laut Bestandszahlen der Förderstatistik wurden allerdings im Jahresdurchschnitt 2016 nur rd. 15.700 Geringqualifizierte durch eine abschlussbezogene Maßnahme zur Förderung beruflicher Weiterbildung (FbW) gefördert. Insgesamt waren es im Bestand der Förderstatistik im Jahresdurchschnitt 2016 im Hartz-IV-System 26.470 Teilnehmer/innen an abschlussbezogener FbW.

Die aktuelle arbeitsmarktaktuell des DGB weist auf diejenigen hin, die besonders auf Weiterbildung angewiesen sind und zugleich häufig keine Förderung erhalten: Geringqualifizierte, Beschäftigte in prekären und instabilen Arbeitsverhältnissen und vor allem Hilfebedürftige, die auf Hartz IV angewiesen sind. Arbeitsmarktpolitik muss sich neben der Debatte um zukünftige Erfordernisse auch noch mehr den aktuellen Herausforderungen stellen. Es ist eine konsequente Weichenstellung in Richtung Qualifizierungsoffensive nötig.
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Tarifverhandlungen über einen Entgelttarifvertrag beim Internationalen Bund (IB)

(23.05.2017) Die Tarifverhandlungen beim Internationalen Bund (IB) wurden im Mai fortgesetzt. Für die Beschäftigten im Bereich des SGB II und III konnte eine Einigung über den Auszahlungszeitpunkt der Einmalzahlung erzielt werden.
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