Willkommen beim Netzwerk Weiterbildung

Wir bieten Informationen und Hilfen für alle Beteiligten bei Fragen der beruflichen und politischen Bildung und Weiterbildung.

Unser Ziel ist die Reflektion und Verbesserung der beruflichen Situation der Weiterbildungsbeschäftigten. Die Grundsätze unserer redaktionellen Arbeit finden sie unter Über uns/Aktuelles.

Aktuelle Nachrichten zur Entwicklung in der Weiterbildung finden sie unter Weiterbildung in Deutschland.



Weiterbildung in Gefahr

(29.05.2020) Im Bereich der Weiterbildung herrschte schon vor der Corona-Pandemie enormer Druck. Ein ruinöser Preiswettbewerb unter den rund 3.000 Trägern sowie eine zum Teil unzureichende Finanzierung haben zu Niedriglöhnen, ungesicherter Beschäftigung und Qualitätsverlusten geführt. In der akuten Krise droht dieses System vollends zu kollabieren. Dabei braucht es gerade jetzt und zur Bewältigung der anstehenden Herausforderungen qualitativ hochwertige und auskömmlich finanzierte Weiterbildungsangebote.

Wie soll es weitergehen? Ein neues Flugblatt des Fachbereichs Bildung, Wissenschaft und Forschung gibt einen Zustandsbericht und macht Vorschläge, wie es weitergehen sollte. In der Weiterbildung.
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Gefährdungen im Arbeitsalltag richtig einschätzen und melden!

(26.05.2020) Der gesamte Bereich der Sozialen Arbeit, ob in Kindertageseinrichtungen, der Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe, Wohnungslosenhilfe, OGS usw., ist systemrelevant – auch und gerade in der Corona-Krise! Ganz gleich ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene: Menschen, die auf Hilfe und Beratung angewiesen sind, müssen in diesen Tagen ganz besonders unterstützt werden.

Wie sieht die Situation für Beschäftigte in der Sozialen Arbeit oder in der OGS aus? Was können bzw. sollten Betriebs- und Personalräte sowie Mitarbeitervertretungen, aber besonders auch einzelne Beschäftigte in der aktuellen Situation tun? Darüber informiert der Fachbereich Soziale Dienste aus NRW in einem 4-seitigen Informationsblatt.
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Qualifizierung in der Pflege

(19.05.2020) Das Pflegeberufegesetz sieht zahlreiche Änderungen für die Pflegeausbildungen vor. Bundeseinheitliche Rahmenpläne dienen den Ländern, Bildungsträgern und Pflegeschulen nun als Orientierung für die Entwicklung der Curricula und Ausbildungspläne. Die neue Ausgabe der Zeitschrift „Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis“ (BWP) geht der Frage nach, wie die Neuerungen des Gesetzes die Qualifizierung in der Pflege verändern. Zudem geht es um Fragen, wie die praktische Umsetzung des Gesetzes begleitet werden kann und wie die Anerkennung ausländischer Abschlüsse in Zukunft erfolgt.
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Berufsbildungsbericht 2020 veröffentlicht

(15.05.2020) Der Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hat im schriftlichen Umlaufverfahren eine Stellungnahme zum vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vorgelegten Entwurf des Berufsbildungsberichts 2020 verabschiedet.

Darin heißt es, dass die Beauftragten der Arbeitgeber, der Arbeitnehmer und der Länder im Hauptausschuss den Berufsbildungsbericht durchaus unterschiedlich beurteilten und Kontroversen sowie Interessensgegensätze bestehen blieben, "aber in besonderen, durch eine globale Pandemie verursachten Krisen-Situationen werden diese hintangestellt". Wichtiger als der Rückblick auf das Ausbildungsjahr 2019 und dessen Bewertung sei es, dazu beizutragen, dass die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Corona-Krise abgefedert und die Rückkehr zu stabilen Verhältnissen erleichtert würden. Ziel sei es, gemeinsam das Übergreifen der Corona-Krise auf den Ausbildungsmarkt zu verhindern beziehungsweise abzumildern.
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40 Prozent können mit dem aktuellen Kurzarbeitergeld maximal drei Monate durchhalten

(06.05.2020) Die Corona-Krise kann die sozialen Ungleichheiten am Arbeitsmarkt deutlich verstärken. Das zeigt eine aktuelle Umfrage der Hans-Böckler-Stiftung. So sind nur 40 Prozent der Befragten in der Lage, bei Kurzarbeit 0 mit dem aktuellen Kurzarbeitergeld maximal drei Monate durchhalten zu können.

„Bestimmte gesellschaftliche Gruppen sind vor den Auswirkungen der Krise schlechter geschützt als andere. Das kann langfristig negative Auswirkungen auf den sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft haben“, warnt Prof. Dr. Bettina Kohlrausch. Die Soziologin an der Universität Paderborn und designierte Wissenschaftliche Direktorin des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung hat die neue Befragung ausgewertet.
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Vielfalt der Förderinstrumente diskutiert

(06.05.2020) Die Enquete-Kommission "Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt" am 4. Mai 2020 in einer öffentlichen Anhörung - online - über Wege in die qualifizierte Erwerbstätigkeit diskutiert. Mehrere Sachverständige aus der Bundesagentur für Arbeit (BA) und dem Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) berichteten über Förderinstrumente für die berufliche Bildung für Jugendliche. So +forderte Frank Neises (BIBB) angesichts von 300 Angeboten eine Vielfalt an bundesweit angebotenen Regelinstrumenten, Programmen von Bund und Ländern sowie solchen in schulischen Bildungsgängen statt vieler Einzelmaßnahmen eine Prozessbegleitung und "Hilfen aus einer Hand".
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Was Erwachsenenbildner*innen in Zeiten von Corona beschäftigt

(04.05.2020) Wie wird es nach Corona mit der Weiterbildung/Erwachsenenbildung weitergehen? Sicher ist, es wird Änderungen geben. Wahrscheinlich wird nicht jede Einrichtung den totalen Stillstand überstehen. Werden wir weiterhin viele selbstständige Dozent*innen haben? Welche veränderte Rolle spielt die Arbeit mit digitalen Medien und Lernangebote ohne Präsenspflicht der Teilnehmenden?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich ein aktueller Blockbeitrag auf der Seite erwachsenbildung.at. Die Verhältnisse in Österreich sind andere als die in Deutschland. Aber sie ähneln sich mehr als das sie als völlig verschieden bezeichnet werden müssten. Die Autor*innen des Beitrags haben Gespräche mit Erwachsenenbildner*innen geführt, die „ein buntes Mosaik aus konkreten Sorgen, digitalen Copingstrategien und Ängsten vor einer ungewissen Zukunft“ offenbaren.
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Corona - Warten auf Soforthilfe – Dozent*innen ohne Einkommen

(02.05.2020) Solo-Selbstständige sind bisher durch alle Raster der Soforthilfen gefallen und bangen weiterhin um ihre Existenzen. „Bei einem sehr großen Teil der Solo-Selbstständigen sind Privates und Berufliches untrennbar miteinander verquickt und das eigene Einkommen eine laufende betriebliche Ausgabe. Insofern erfüllen sie nicht die bestehenden Voraussetzungen für Soforthilfen des Bundes“, sagte unlängst der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke, um noch einmal wie schon zu Beginn der Corona-Krise auf die Notlage der rund 2,2 Millionen Solo-Selbstständigen in Deutschland hinzuweisen.

Bisher ist nur das Land Baden-Württemberg bereit, seinen Solo-Selbstständigen aus Landesmitteln monatlich 1.180 Euro Soforthilfe zu zahlen, erst einmal für die kommenden drei Monate. Die anderen Bundesländer wollen nachziehen, sehen aber noch nicht so recht ein, warum der Bund nicht für das Geld aufkommen sollte. Seit Wochen warten so auch Leipziger Künstler*innen, die wegen Corona keine Auftrittsmöglichkeiten mehr haben, auf Hilfen der Stadt. Ein angekündigtes Programm mit einmaligen Zuschüssen von 1.500 bis 2.000 Euro soll ihr Abrutschen in Hartz IV vermeiden. Nur: Gestartet ist es noch nicht. Mit einem Flashmob am 20. April haben Künstler*innen und unter anderem auch solo-selbstständige Lehrkräfte in der Leipziger Innenstadt wiederholt auf ihre prekäre Situation aufmerksam gemacht.
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Förderung der beruflichen Weiterbildung durch die Bundesagentur für Arbeit hat 2019 zugenommen

(30.04.2020) Von Januar bis Oktober 2019 haben insgesamt rund 282.100 Erwerbstätige eine Maßnahme der beruflichen Weiterbildung begonnen, darunter sind rund 29.600 Eintritte im Rahmen der Beschäftigtenqualifizierung. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht das einer Zunahme von 30.300 Teilnehmer*innen oder gut 12 Prozent. Da gab es insgesamt rund 251.800 Eintritte, darunter rund 27.000 im Rahmen der Beschäftigtenqualifizierung. Das schreibt die Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.
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Förderung der beruflichen Weiterbildung für von der Digitalisierung betroffene Beschäftigte wird verbessert

(29.04.2020) Der Deutsche Bundestag hat am 23. April das Arbeit-von-morgen-Gesetz (Gesetz zur Förderung der beruflichen Weiterbildung im Strukturwandel und zur Weiterentwicklung der Ausbildungsförderung) in 2./3. Lesung beschlossen. Das Gesetz sieht zahlreiche Verbesserungen bei der Förderung der beruflichen Weiterbildung für Beschäftigte und für besonders vom Strukturwandel Betriebe vor.

Die Regelungen treten mit zeitlichen Abständen in Kraft, um der durch die Corona-Krise sehr stark belasteten Bundesagentur für Arbeit den notwendigen Vorlauf für die Umsetzung zu geben.
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