Willkommen beim Netzwerk Weiterbildung

Wir bieten Informationen und Hilfen für alle Beteiligten bei Fragen der beruflichen und politischen Bildung und Weiterbildung.

Unser Ziel ist die Reflektion und Verbesserung der beruflichen Situation der Weiterbildungsbeschäftigten. Die Grundsätze unserer redaktionellen Arbeit finden sie unter Über uns/Aktuelles.

Aktuelle Nachrichten zur Entwicklung in der Weiterbildung finden sie unter Weiterbildung in Deutschland.



Zehn Prozent aller Weiterbildungen entfallen auf den Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie

(15.08.2017) Rund 38 Prozent der Befragten des Nationalen Bildungspanels (NEPS) haben zwischen 2009 und 2013 mindestens einmal an einer non-formalen Weiterbildung teilgenommen. Darunter fallen alle irgendwie organisierten Weiterbildungsaktivitäten wie Lehrgänge oder Kurse, die nicht mit einem formalen beruflichen Abschluss enden.

Rund 10 Prozent der Kurse haben Themen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien zum Inhalt. „Die meisten Weiterbildungskurse fallen in den Bereich Soziales, Erziehung und Gesundheit, dazu gehören auch verpflichtende Weiterbildungskurse z. B. für Lehrer, Erzieher und Ärzte. Nach dem Bereich Wirtschaft und Verwaltung (z. B. Managementseminare) sind Weiterbildungen im Bereich der IKT die drittgrößte Gruppe unter allen Weiterbildungskursen.“ Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Im Verlauf der Diskussion um die „Zukunft der Arbeit“ wird über eine wachsende Bedeutung der Aus- und Weiterbildung gesprochen. Die Autoren stellten die Frage, „inwiefern sich bestimmte Personengruppen in Deutschland fort- und weiterbilden, um moderne IT- und Computerkenntnisse zu erlernen“. Dabei ging es um die Frage, in welchem Umfang Unterschiede an der Beteiligung an IKT-Schulungen durch die Faktoren Qualifizierung, Schulbildung, Geschlecht und Alter beeinflusst werden.
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Welche bildungspolitischen Positionen vertritt die AFD?

(11.08.2017) Auf ihrem Bundesparteitag im Frühjahr 2016 hat die Alternative für Deutschland (AfD) ein Grundsatzprogramm beschlossen. Bisher blieb aber weitgehend unbeachtet, was die AfD zur Bildungspolitik fordert.

Der Wissenschaftliche Beraterkreis von ver.di und IG Metall hat sich mit den zentralen bildungspolitischen Forderungen der AfD auseinander gesetzt. Die zentralen Forderungen werden im „ARGUMENTE“-Papier herausgearbeitet, bewertet und auf die hinter ihnen liegenden sozialen und gesellschaftlichen Problemlagen analysiert. Welche Themen angesprochen werden und welche nicht.
Es wird gefragt, in welchem Interesse die Forderungen sind, wem sie nutzen und wem nicht. Und es werden die angebotenen Lösungen diskutiert.

Alles in allem kann man sagen: Die bildungspolitischen Vorstellungen der AfD sind rückwärtsgewandt. Die AfD hat keine Vorstellung davon, welche Möglichkeiten Bildungspolitik zur sozialen Gestaltung der aktuellen, sozialen, politischen und technologischen Herausforderungen hat.
Vorschläge für mehr Bildungsgerechtigkeit fehlen, sie sind im Gegenteil dazu angetan, die Ungleichheit der Bildungschancen weiter zu verschärfen. Die Forderungen würden, wenn sie politisch umgesetzt würden, keinen Beitrag zur Verbesserung der Bildungschancen der Arbeitnehmer/innen und der sozial Schwachen in dieser Gesellschaft leisten.
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Vergabemanagement der Bundesagentur für Arbeit

(11.08.2017) Was hat die Novellierung des Vergaberechts gebracht? Welche Kriterien müssen Auftragnehmer bei Vergabeverfahren durch die Bundesagentur für Arbeit erfüllen? Tagesseminar in Berlin.
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Berufsbegleitende Weiterbildung - Welchen Chancen werden für berufstätige Frauen geschaffen?

(01.08.2017) „Gleichheit zwischen den Geschlechtern wird stets gefordert, doch besonders auf dem Arbeitsmarkt sind die Unterschiede nach wie vor deutlich sichtbar. Die Lohnlücke liegt in Bremen immer noch bei 25%, im Bundesdurchschnitt liegt sie sogar noch et-was höher. Besonders schwierig sieht es aber im Alter aus. Altersarmut ist vor allem weiblich, denn signifikant weniger Frauen als Männer gehen dauerhaft einer nachhaltig existenzsichernden Arbeit nach. Ursache hierfür ist unter anderem, dass Frauen häufiger als Männer in schlecht bezahlten Beschäftigungen arbeiten. Gerade in den Dienstleistungs- und Care-Berufen sind überdurchschnittlich viele Frauen zu finden. Zudem arbeiten Frauen bekannter Weise häufiger als Männer in Teilzeit – auch nach der Familienphase.“ Das schreibt die SPD Fraktion im Bremischen Bürgerschaft in einer Kleinen Anfrage an den Senat.

Daher seien Qualifizierungsangebote für Frauen besonders wichtig, um deren Chancen auf gutbezahlte Arbeitsplätze zu erhöhen. Weiterbildung sei eine originäre Aufgabe der Unternehmen, so die SPD-Fraktion. Doch diese Aufgabe würde sehr unterschiedlich wahrgenommen. „Deshalb ist es wichtig, auch Unternehmen dafür zu sensibilisieren, dass – vor allem vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung – die Weiterbildung ihrer Mitarbeiterinnen ebenso wie die Ausbildung auch den Bedarf an Fachkräften sichern hilft.“

Die SPD-Fraktion wollte in diesem Zusammenhang wissen, in welchem Umfang Frauen Weiterbildungsangebote nutzen, welche Fördermöglichkeiten es gibt und was der Senat unternimmt, um die Weiterbildungsbeteiligung zu erhöhen.
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