Willkommen beim Netzwerk Weiterbildung

Wir bieten Informationen und Hilfen für alle Beteiligten bei Fragen der beruflichen und politischen Bildung und Weiterbildung.

Unser Ziel ist die Reflektion und Verbesserung der beruflichen Situation der Weiterbildungsbeschäftigten. Die Grundsätze unserer redaktionellen Arbeit finden sie unter Über uns/Aktuelles.

Aktuelle Nachrichten zur Entwicklung in der Weiterbildung finden sie unter Weiterbildung in Deutschland.



Zahl der Jugendlichen ohne Berufsabschluss steigt weiter an

(16.04.2019) Der Ausbildungsmarkt zerfällt in parallele Welten. Zu diesem Ergebnis kommt die Gruppe der Arbeitnehmer in ihrer Stellungnahme zum Berufsbildungsbericht 2019. Trotz eines leicht gestiegenen Angebots an Ausbildungsplätzen kann von einem auswahlfähigen Angebot kaum die Rede sein. Gleichzeitig mündeten mehr ca. 270.000 Jugendliche in die zahllosen Maßnahmen im Übergang von der Schule in die Ausbildung.

„Die Zahl der Jugendlichen ohne Berufsabschluss steigt weiter auf 14,2 Prozent der jungen Menschen im Alter von 20 bis 34 Jahren. Das sind 2,12 Millionen in diesem Alter. Sie sind die Hochrisikogruppe auf dem Arbeitsmarkt und fühlen sich von den demokratischen Kräften oft nicht mehr gesehen und angesprochen.

Besonders dramatisch ist die Lage auf dem Ausbildungsmarkt im Ruhrgebiet, in den mittleren Städten Hessens und Niedersachsen sowie im Norden Schleswig-Holsteins. Wir dürfen nicht zulassen, dass in Oberhausen, Bochum, Hameln, Flensburg oder auch Nordbrandenburg eine abgehängte Generation heranwächst. In diesen Regionen muss der Staat, ergänzend zur betrieblichen Ausbildung, auch außerbetriebliche Plätze anbieten.
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Mindestlohn in der SGB-geförderten Weiterbildung gilt wieder

(02.04.2019) Zum 1. April ist der Tarifvertrag über das pädagogische Personal in der SGB II und SGB III geförderten Weiterbildung für allgemeinverbindlich erklärt worden. Damit ist der Mindestlohn in diesem Bereich der Weiterbildung wieder gültig. Der Mindestlohn steigt in vier Stufen jährlich bis zum 1. Januar 2022 an und gilt damit für weitere vier Jahre.
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Staatliche Weiterbildungsoffensive brächte hohe Rückflüsse

(02.04.2019) Im Vergleich zur Erstausbildung und Bildungsmaßnahmen für Erwerbslose wird die Weiterbildung von Beschäftigten kaum gefördert. Eine umfassende Förderung der Weiterbildung würde erhebliche öffentliche finanzielle Investitionen erfordern. Sie könnte sich nach Meinung einer Forschungsgruppe am des Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) aber lohnen. Nach ihrer Simulationsrechnung ständen Investitionen von rund 83 Milliarden Euro fiskalische Rückflüsse von 74 Milliarden Euro gegenüber.

„Zu beachten ist, dass es sich um die rein fiskalische Bilanz der öffentlichen Hand handelt, die also den Nutzen für die Bürger – der für Politik in erster Linie handlungsleitend ist – nicht einbezieht“, erklären die Forscher.
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